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Wirtschaft und Zivilgesellschaft verständigen sich auf Regeln

(openPR) • Konstruktive Dialoge statt Konflikte

• Kooperationen zwischen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Umwelt- und Sportverbänden sowie Kirchen und Wohlfahrtsorganisationen gefordert

• Neue Denkweise in der Nachhaltigkeitspolitik angemahnt



Stuttgart, den 04.07.2014 – Vertreter mehrerer großer und mittelständischer Unternehmen sowie von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben sich auf Regeln verständigt bzw. bekräftigt, um in Zukunft Konflikte nach Möglichkeit zu vermeiden. Zu den Unterzeichnern gehören u. a. Alain Caparros (REWE Group), Dr. Thomas Birtel (Strabag), Wilhelm Dresselhaus (Alcatel Lucent), Jürgen Resch (Deutsche Umwelthilfe) und Jermyn Brooks (Transparency International). Auch Dr. Michael Vesper und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit fast 28 Mio. Mitgliedschaften sowie der Handelsverband Deutschland (HDE), deren Mitglieder 3 Mio. Arbeitsplätze bieten, unterstützen die Erklärung.

(Hinweis: Alle Unterzeichner finden Sie am Ende der Ludwigsburger Erklärung unter www.csrforum.eu/site_media/uploads/PRI-und-LuBu-Erklaerung.pdf)

Die Unternehmensleiter bekräftigen darin ihre Bereitschaft, bei aufkommenden Fragen bzw. Problemen den konstruktiven Dialog zu suchen und auf gesellschaftlich kompatible Lösungsmöglichkeiten hinzuarbeiten. Die NGO-Vertreter können bei allen Unternehmen, die diese Erklärung unterzeichnet haben, davon ausgehen, dass sie sich kritischen Fragen nicht verwehren und zu einem ernsthaften Dialog bereit sind. Unternehmensleitungen werden effektive Strukturen schaffen, um bei berechtigter Kritik in einen konstruktiven Dialog, auch zu Einzelfragen, mit Kritikern zu treten. Dass NGOs als wichtige Stakeholder ein Anrecht auf sachgerechte Information haben, ist Konsens.

Alle Unterzeichner bekräftigen darüber hinaus die Notwendigkeit für eine neue Denkweise in der deutschen Nachhaltigkeitspolitik. Angesichts der vielfältigen gesellschaftspolitischen Herausforderungen bedarf es neuer Kooperationen zwischen Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Umwelt- und Sportverbänden sowie Kirchen und Wohlfahrtsorganisationen zur Integration geeigneter Nachhaltigkeitsstrategien und CSR-Aktivitäten.

Dr. Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE, ist überzeugt: „Gerade weil STRABAG in einer ressourcenintensiven Branche agiert, erkennen wir, dass ökonomische, ökologische und sozialer Belange ausgewogen beachtet werden müssen. Einerseits, um wettbewerbsfähig zu bleiben, anderseits, um die Gesellschaft zu stärken. Als Generalunternehmen haben wir durch unseren ganzheitlichen Blick über die Bauprozesse die Chance, mit technischem Know-how und frühzeitiger Einbindung zahlreicher Akteure, Nachhaltigkeit entscheidend voranzutreiben.“

Von der Seite der Zivilgesellschaft bekräftigt Dr. Michael Vesper, Generaldirektor des DOSB: „Kreative Kooperationen zwischen der Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen sind wichtig, um Nachhaltigkeitsprozesse voranzubringen. Der organisierte Sport unter dem Dach des DOSB steht als innovativer Partner gerne zur Verfügung.“

Wolfgang Scheunemann, Initiator des Deutschen CSR-Forums, an dem im Mai über 700 Personen aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik in Ludwigsburg teilnahmen, begrüßt die Erklärung: „Es ist fast schon ein historischer Moment, dass sich die Leiter von Unternehmen und NGOs zu einer gemeinsamen Position zusammenfinden. Es drückt den Willen beider Seiten aus, in Zukunft mehr aufeinander zuzugehen. Wir sind sehr glücklich darüber, dass das 10. Deutsche CSR-Forum, indem es Katalysator dieser Erklärung ist, seinem Anspruch, für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit einzutreten, gerecht wird. “

Die Unterzeichner rufen die Leiter von Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz dazu auf, sich dieser Erklärung anzuschließen und so eine breite Basis für ein konstruktives Miteinander zu schaffen.


Ludwigsburger Erklärung mit Namen, Funktion und Institution der Unterzeichner: www.csrforum.eu/site_media/uploads/PRI-und-LuBu-Erklaerung.pdf

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