(openPR) Der Theaterkurs des 11. Jahrgangs erdachte die Geschichte Nelson Mandelas neu – und brachte sie auf die Bühne. Das ungewöhnliche Projekt entstand in Zusammenarbeit mit dem Projekt „Vatervorbild“ von verikom e.V.
Wann hat man in einem Theaterkurs in der Schule schon die Möglichkeit, mit einem „echten“ Schauspieler und Regisseur zusammenzuarbeiten? Diese Gelegenheit bot sich in diesem Halbjahr den Schülerinnen und Schülern des Theaterkurses des 11. Jahrgangs mit ihrer Lehrerin Astrid Sanders. Durch die Unterstützung von verikom e.V. stand dem Kurs das ganze Halbjahr der afghanische Schauspieler und Regisseur Altamasch Noor zur Verfügung.
Startete die Gruppe anfangs mit der Idee, das Lieblingsmärchen Mandelas auf die Bühne zu bringen, entwickelte sich das Projekt doch schnell in eine andere Richtung: Der Kurs wollte ein Märchen über Mandela schreiben, das von seiner Großzügigkeit und Güte handelt und schildert, was er auf Grund dieser Eigenschaften erleiden musste.
So entstand das „Märchen Mandelas“ – eine fabelhafte Geschichte, die Anleihen aus alten Märchen genau so integriert wie moderne Elemente und Fantasy. Die Geschichte in kurzen Worten: Mandelas böser Frau und seinen Töchtern gefällt es nicht, dass Mandela sein gesamtes Vermögen den Armen gibt. Sie fürchten um ihr Luxusleben. Deshalb beschließen sie, Mandela zu vergiften und in einen Vogel zu verwandeln, was ihnen mithilfe einer Hexe auch gelingt.
Wie Mandela am Ende wieder in einen Menschen zurückverwandelt wird und wer dafür sorgt, dass seine böse Frau und die Töchter in die Südsee verschifft werden – das konnten sich die Schülerinnen und Schüler am vergangenen Mittwoch in der Aula anschauen.
Das 40-minütige Stück fand großen Anklang: Selten war es während einer Theater-Aufführung vor Siebt- und Achtklässlern so ruhig in der Aula - bis zum großen Applaus am Ende des Stücks. Das war natürlich glücklich, wie es sich für ein Märchen gehört.
SD
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Über das Unternehmen
Die Nelson-Mandela-Schule liegt im Herzen der Elbinsel im Einzugsgebiet der Hamburger Stadtteile Kirchdorf und Wilhelmsburg. Unser Name spiegelt unsere Grundhaltung wider: Beharrlichkeit und Ausdauer in dem, was wir tun; Engagement gegen Rassismus und für ein friedliches Zusammenleben aller; Toleranz gegenüber anderen und Akzeptanz der Vielfalt.
Fast 1100 Schüler aus 50 Nationen besuchen unsere Stadtteilschule mit gymnasialer Oberstufe und angeschlossenen Internationalen Vorbereitungsklassen. Als „Eine Schule für Alle“ können Schüler bei uns alle Abschlüsse erwerben: den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (früher Hauptschulabschluss), den mittleren Schulabschluss (früher Realschulabschluss) und das Abitur nach 13 Schuljahren.
Als teilgebundene Ganztagsschule ermöglichen wir Lernen und Entwicklung auch über den engen Rahmen des Unterrichts hinaus. Unser Nachmittagsangebot bietet den Schülern Möglichkeiten, mit Gleichgesinnten unter Anleitung besondere Interessen zu verfolgen, Neues kennen zu lernen oder einfach sich zu entspannen.
Unser pädagogischer Schwerpunkt ist die individuelle Förderung aller Schüler im gemeinsamen Unterricht und die Entwicklung inklusiver Schulstrukturen. Unseren Leistungsanspruch bestätigt die unabhängige Schulinspektion (2011) mit einer durchweg sehr guten Beurteilung.
An unserer Schule arbeitet ein engagiertes Team aus Lehrern, Erziehern, Sozialpädagogen und Sonderpädagogen. Das Kollegium entwickelt und realisiert immer wieder neue Lernangebote für unsere Schüler:
· Musikklassen in 5 und 6
· Englisch Immersionsklassen in 5 und 6 (alle Fächer werden auf Englisch unterrichtet), bilingualer Unterricht ab Kl. 7
· durchgängige Sprachförderung
· intensive Berufsorientierung
· Arbeiten im multiprofessionellen Team
· Team-Teaching in 10 Unterrichtsstunden
· Unterstützung, Training und Beratung für Schüler in Krisen
· zwei Wahlpflichtbereiche ab Kl. 7
· vier Oberstufen-Profile: Biologie, Chemie, Geographie, Türkisch als profilgebendes Fach
· außerschulische Kooperationspartner: Aurubis, Airbus