(openPR) Bereits nach dreieinhalb Monaten können Sprachanwendungen ihre Investitionskosten wieder einspielen. 2002 waren es noch sechs Monate. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des US-Marktforschungsunternehmens Opus Research, auf die der Sprach- und Telefonie-Spezialist Clarity nun hinweist.
Bei der Sprachanwendung, die sich nach dreieinhalb Monaten bezahlt gemacht hatte, handelte es sich um ein System zur automatisch Anrufverteilung und Auftragsentgegennahme, das aus vorkonfigurierten Bausteinen erstellt wurde. Die durchschnittliche Amortisationszeit aller untersuchten Anwendungen betrug elf Monate. 80 Prozent aller befragten Unternehmen gaben an, die Einsparungen hätten ihre Erwartungen erfüllt oder übertroffen. Von den verbliebenen 20 Prozent berichten 95 Prozent, durch Sprachtechnologie Einsparungen erreicht zu haben.
Die Untersuchung wurde von Dan Miller, Senior Analyst und Unternehmensgründer von Opus Research, im Speech Technology Magazin vorgestellt. Bereits 2002 hatte Miller – damals noch für die Kelsey Group – eine ähnliche Studie durchgeführt. Während sich die Rekordzeit für den Return on Investment fast halbiert hat, sind die absoluten Ersparnisse zurückgegangen. Wurden 2002 im Schnitt 1,5 Millionen Dollar jährlich pro Anwendung eingespart, waren es in der aktuellen Studie nur noch 375.000 Dollar (Bandbreite: 100.000 bis 1,5 Millionen Dollar). Miller führt dies auf die größere Verbreitung von Sprachdialogsystemen zurück: „Obwohl der Dollar-Wert deutlich niedriger ist als im Report von 2002, ist dies ein sehr positiver Befund, da es die Verbreitung von Sprachautomation in kleineren Unternehmen widerspiegelt und beweist, dass auch kleinere Anwendungen profitabel sind.“
Christoph Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender der Clarity AG, weist darauf hin, dass solche kurzen Amortisationszeiten prinzipiell unabhängig von der Unternehmensgröße erreicht werden können: „Die Voraussetzung ist allerdings, dass die Anwendung intelligent designed wurde, also aus wiederverwendbaren Modulen und Standard-Komponenten besteht. Nur so kann man Kunden bewährte Technik zu attraktiven Preisen bieten.“ Als Beispiel dafür nannte Pfeiffer den Clarity Contact Manager, eine virtuelle Telefonzentrale, die Anrufer per Sprachdialog zu ihrem gewünschten Ansprechpartner weiterleitet. „Der Contact Manager ist so konsequent standardisiert, dass Interessenten auf unserer Webseite die Eckdaten ihrer Telefonzentrale eingeben und selbst ihren Return on Investment berechnen können“, so Pfeiffer.
Links:
Die Studie im Internet: http://www.opusresearch.net/roileadup.pdf
ROI-Rechner: http://www.clarity-ag.net/amortisation.html
Über Clarity
Die Clarity AG bietet Komfort-Telefonie, Telefonie-Ergänzung und Telefonie-Automatisierung - von der Telefonanlage bis zum Sprachdialogsystem - auf einer integrierten Softwareplattform an. Clarity-Systeme dienen der Verbesserung des telefonischen Kundenservices. Zu den Clarity-Kunden zählen Unternehmen und Call Center in sieben Ländern, darunter Indien und China, die auf Tausenden von Kanälen monatlich mehrere Millionen Gespräche abwickeln. Das Unternehmen mit Sitz in Bad Homburg bei Frankfurt am Main wurde im Jahr 2000 gegründet, beschäftigt 90 Mitarbeiter und ist 2002, 2003, 2004 und 2005 beim Unternehmerwettbewerb "Entrepreneur des Jahres" ausgezeichnet worden. Zudem gewann Clarity den "National Leadership Award" des Economic Forum Deutschland und den „Systems Innovation Area Award“.





