(openPR) Oppenheim / Rhein (mxp) - Der Eindruck einer Abkühlung täuscht, denn der Winter war - wenn wir die gesamte Nordhalbkugel betrachten - nicht nur nicht zu kalt, sondern im Gegenteil viel zu mild. Darauf verweisen die Meteorologen des privaten Wetterdienstes meteoXpress Ltd.
Der Winter in großen Teile Mitteleuropas zeichnete sich - mit Ausnahme des Ostens unseres Landes - nicht durch strenge Fröste, sondern durch häufigere Schneefälle als gewöhnlich, längere winterliche Abschnitte sowie vor allem durch die lange Dauer des Winters von Ende November bis Mitte März (mindestens) aus. Dabei gab es auch im Flachland meist nur kurze Unterbrechungen. Auf den Bergen der Mittelgebirge sowie in Ost- und Südostbayern haben sich große Schneemengen angesammelt.
Zwar war der Winter im Raum Mitteleuropa bis ins westliche Mittelmeer hinein zu kalt, aber große Gebiete wie Kanada oder auch die Antarktis meldeten einen viel zu warmen Winter mit deutlich positiven Abweichungen vom Mittel von mehreren Grad Celsius. Auch Skandinavien erlebte einen überwiegend zu milden Winter.
Insofern kann von einem Stopp der Erwärmung oder gar einer Trendumkehr nicht die Rede sein - im Gegenteil. Schon im nächsten Winter könnten auch wir diese Erwärmung wieder zu spüren bekommen. Die globale Erwärmung ist aber keineswegs gleichbedeutend damit, dass es überall auf der Erde zu warm ist oder gar, dass es überall gleichmäßig wärmer wird. Das Gegenteil ist der Fall. Die Gebiete mit positiven Abweichungen überwiegen zwar deutlich bezüglich ihrer Flächenausdehnung und ihrer Ausprägung, aber es entstehen auch immer Gebiete, wo es zu kalt gegenüber dem langjährigen Durchschnitt ist.
In diesem Winter lang eines dieser Gebiete über Mitteleuropa und dem westlichen Mittelmeerraum.
Bis zum nächsten Mal,
Udo Baum, Meteorologe bei meteoXpress
Pressekontakt:
V.i.S.d.P. und Ansprechpartner für weitere Informationen und Bildmaterial:
Herr Florian Hirschmann
meteoXpress Ltd.
Niederlassung Deutschland









