(openPR) PR-Ratgeber hilft Unternehmen bei wirkungsvoller Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
München, 17. Juni 2014. Neu, wichtig und interessant - das sind die maßgeblichen Faktoren, an denen Journalisten auch den Nachrichtenwert von Unternehmensneuigkeiten messen. Wenn Unternehmen mit Öffentlichkeitsarbeit bei den Medien Gehör finden wollen, müssen sie die Bedürfnisse der Medienmacher befriedigen. Weil jedoch immer mehr Unternehmen auf dieselben PR-Mittel setzen, nimmt der Konkurrenzkampf um Aufmerksamkeit stetig zu. „Der richtige Aufhänger entscheidet in der PR mehr denn je über die Reichweite“, sagt Kai Oppel, Autor des in der zweiten Auflage erschienenen Beck kompakt-Ratgebers „Crashkurs PR“.
„Was habe ich zu erzählen?“ und „Sind meine Nachrichten für Mediennutzer überhaupt relevant?“ sind Fragen, die in der PR-Arbeit immer an erster Stelle stehen sollten. Das Problem: Die Ansichten, was Unternehmer, Redakteure und Leser für neu, wichtig und interessant halten, können weit auseinander gehen. Wer mit seiner Pressearbeit Erfolg haben möchte, muss sich daher vor allem als Mediator zwischen diesen auseinandergehenden Ansichten verstehen. „Empathie ist ein zentraler Erfolgsfaktor in der PR. Bei der Formulierung von Kernbotschaften gilt es zuallererst, sich in die Lage des Redakteurs zu versetzen und Themen so zu wählen, dass sie aus der Sicht der Zielgruppen lesens-, sehens- beziehungsweise hörenswert sind“, erklärt Oppel in seinem Buch.
Auch den Inhalt der eigenen PR-Botschaften gilt es, sprachlich und stilistisch so aufzubereiten, dass sie Redakteure und Rezipienten gleichermaßen ansprechen. Ein Aspekt, der selbstverständlich klingt, im Alltag der Medienarbeit vielerorts aber schnell untergeht, wie Oppel weiß: „Die Sprache ist ein Türöffner zu den Redaktionen. Und ein guter und intelligenter Sprachstil zeugt von Respekt gegenüber Journalisten. In der Praxis allerdings geben Geschäftsführungen und Marketingabteilungen den Ton von Pressemitteilungen oft vor. Der Nachrichtenwert fällt dann nicht selten dem Einheitsbrei und austauschbaren Phrasen des Marketingjargons zum Opfer.“ In seinem Buch gibt Autor Oppel daher nicht nur praktische Anleitungen für das PR-Handwerk, er nimmt die PR-Schaffenden auch in die Pflicht: PR müsse sich als eigenständige Schnittstelle im Unternehmen gegenüber anderen Abteilungen behaupten können. So gelingt Qualitätssicherung in der PR und die Arbeit bekommt den gebührenden Stellenwert im Kommunikationsmix des Unternehmens zugeschrieben.
Auf den 128 Seiten von „Crashkurs PR“, der mittlerweile in zweiter und überarbeiteter Auflage im Verlag C.H.Beck erscheint, erfahren Leser, wie Unternehmen, Verbände und Vereine Pressearbeit ganzheitlich betreiben sollten. Einsteiger in die PR-Branche wie auch Fortgeschrittene und Interessierte lernen schrittweise, wie Inhalte konzipiert und Themen gesetzt werden können. Dafür geht der Autor, der selbst Mitinhaber der PR Agentur scrivo PublicRelations und Mitgründer der Plattform Recherchescout ist, auf die gängigsten Instrumente der Pressearbeit ein – von der Pressemitteilung über die Pressekonferenz bis hin zur Online-PR und der „Königsdisziplin“ des TV-Auftritts.
Angaben zum Buch
Kai Oppel, Crashkurs PR - So gewinnen Sie alle Medien für sich, Verlag C.H.Beck, Reihe Beck kompakt, 128 Seiten, ISBN: 978-3-406-65978-2, www.beck-shop.de/13072732












