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Britische Zeitung „The Guardian“ kritisiert massive Kampagne des Westens gegen Belarus

15.03.200608:08 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Der bekannte Journalist Jonathan Steele hat in der britischen Zeitung „The Guardian“ die massive Kampagne vom Ausland gegen die Republik Belarus scharf kritisiert, die „noch zweifelhafter ist, als in der Ukraine im Jahre 2004“. Obgleich Russland in diese Wahlen kaum involviert sei, „pumpen Europa und die USA dort Gelder ein“, – beschreibt J.Steele die aktuelle Situation in Belarus.

Der Journalist, der die Republik Belarus bereits 1996 als Beobachter des Europäischen Massenmedieninstituts beim Verfassungsreferendum besuchte, hat viele Gespräche mit den Einwohnern des Landes über die innenpolitische Lage geführt. Ihre Meinungen, schreibt er, unterschieden sich von dem „einseitigen Bild“, das westliche Politiker und die ihnen nahestehenden Massenmedien „mit zunehmendem Eifer schildern“.

J.Steele zufolge, seien die meisten Menschen in Belarus, mit denen er gesprochen hat, mit ihrem Lebensstandard zufrieden. Viele hätten familiäre oder andere Beziehungen zu „Russland, ihrem riesigen Nachbar“, und schätzten vor allem in ihrem Land die „Stabilität, Mäßigkeit und Fehlen von Oligarchen in der Wirtschaft“.

Die Auswahl von Nachrichten sei heutzutage größer geworden, als 1996, – führt der Journalist aus. Der von der EU finanzierte Fernsehsender „Euronews“ lasse sich per Kabel empfangen, was von Millionen Menschen genutzt werde. Man habe einen problemlosen Zugang zu den unzensierten Webseiten sowohl in zahlreichen Internetcafes und –clubs, als auch zu Hause.

J.Steele betont die Tatsache, dass der „Hauptkandidat der Opposition“ europäische Metropolen bereise und dort unterstützt werde, was einer „empörenden Einmischung in den Wahlkampf in einem fremden Staat“ gleichzusetzen sei.

Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland
www.belarus-botschaft.de

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