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Stark für den beruflichen Einstieg: § 45 SGB III

03.06.201417:15 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Stark für den beruflichen Einstieg: § 45 SGB III
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(openPR) Keine Arbeit zu haben oder nur ab und zu einen Job bei einer Zeitarbeitsfirma zu ergattern – Christian Kassner hofft, dass er das überwunden hat. In seinem erlernten Beruf als Teilezurichter im Metallbereich hat er noch nie gearbeitet. Und in den zurückliegenden Jahren schaffte er den Schritt in ein festes Arbeitsverhältnis einfach nicht. Dann entschied er sich, über das Jobcenter einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein zu nutzen, um sich zunächst mit einem Lehrgang fit für einen festen Job zu machen und danach Hilfe beim Einstieg in das Arbeitsleben zu bekommen. Mit Erfolg: Der 49-Jährige hat nun bis Oktober dieses Jahres einen Arbeitsvertrag bei der Reinigungsfirma Gegenbauer, die ihn in Schichtarbeit einsetzt. „Ein Probehalbjahr im Messebereich. Mir gefällt es und ich hoffe, ich kann bleiben“, so Christian Kassner. Er ist damit endlich seinem Ziel näher, eines Tages nicht mehr auf das Jobcenter angewiesen zu sein. Die Chance, sich neu zu orientieren und im neuen Job Fuß zu fassen, bekam er durch das Bildungsinstitut FORUM Berufsbildung.



Da die Arbeitsagentur hier Bedarf sah, entwickelte der Bildungsträger 2013 eine neue Form der Fortbildung, die über § 45 SGB III gefördert wird. Dieser regelt die berufliche Aktivierung und Eingliederung. Es geht darum, Arbeitssuchende in Arbeit zu bringen, eventuelle Vermittlungshemmnisse abzubauen, sowie aufgenommene Beschäftigungen und Lebensumstände zu stabilisieren. Zur Übernahme der finanziellen Förderung gibt es den Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein, der Ziel, Inhalt und Dauer der Maßnahme festlegt. Anspruch auf Leistungen nach § 45 hat grundsätzlich jeder, der die Voraussetzungen erfüllt.

In den Einzelmaßnahmen lernen die Teilnehmer z.B. zukünftige Arbeitgeber und freie Stellen kennen und üben praktische Anwendungen in Fachräumen. Diese Erfahrungen und Informationen unterstützen die Ausrichtung und die Rückkehr in das Berufsleben. Grundlegend ist, dass jeder Einzelne genau die Inhalte vermittelt bekommt, die ihm für die erfolgreiche Ausübung seines Berufes fehlen. Dies gilt auch für Quereinsteiger, die z. B. vorher ungelernt in einer Fabrik tätig waren und jetzt mit Qualifikation im Handel arbeiten können. Die enge Kooperation von Bildungsträger und Unternehmen bei diesen Maßnahmen zeigt großen Erfolg, da sie zum direkten Einstieg in den Arbeitsmarkt führt. Personaler bestätigen: Wer diese Möglichkeiten nutzt, hat trotz bestehender Vermittlungshemmnisse gute Chancen auf einen beruflichen Neubeginn. Denn nach langer Arbeitslosigkeit sind eine gute Vorbereitung auf den Berufsalltag und aktuelles Fachwissen eine wichtige Basis für ein langfristiges Arbeitsverhältnis.

Pünktlichkeit, Motivation oder auch ein gutes Verhältnis zu Kollegen sind zum Beispiel wichtige Bausteine für einen funktionierenden Job. Die Gründe, dass ein stabiles Berufsleben in sich zusammen fällt oder gar nicht erst zustande kommt, sind unterschiedlich. Unfälle, Krankheiten oder private Schicksalsschläge bringen häufig die Lawine ins Rollen. Manchmal fallen Arbeitsplätze weg. Wie bei Andreas Reiter, der vor ein paar Jahren seinen Job verlor, als der Hundesalon, in dem er arbeitete, dicht machte. Der gelernte Friseur wollte nicht wieder in seinen Beruf zurück. Durch den Lehrgang „Marktplatz Arbeit - Fit im Handel“ bei FORUM Berufsbildung öffneten sich ihm die Türen zu seinem Traumjob als Verkäufer bei der Fachmarktkette für Heimtierbedarf „Fressnapf“. Andreas Reiter: „Ich habe dort das Praktikum gemacht und hatte gleich den Draht zu Kunden und Kollegen. Zum Lehrgang gehörte unter anderem Verkaufsschulung und der Kassenpass. Das hat was gebracht.“ Der 44-jährige gebürtige Wiener, lebt seit 14 Jahren in Berlin, hat selbst zwei Hunde und mag Tiere. Er hat sich deshalb nicht abschrecken lassen, erst einmal nur einen 400 Euro-Job bei Fressnapf anzunehmen. Für den Filialleiter Ralf Hamnann steht fest, dass es nicht dabei bleibt: „Wir hatten vom ersten Tag an einen guten Eindruck. Seine Beschäftigung ist deshalb ausbaufähig. Er hat jetzt die Option zur Teilzeit- und später sogar zur Vollzeitstelle.“ Selbst den Aufstieg bis in die Filialleitung schließe er bei Andreas Reiter nicht aus.

Gute Aussichten dank „Marktplatz Arbeit“. So heißt diese Reihe sehr praxisnaher Fortbildungen von FORUM Berufsbildung, die nach § 45 SGB III gefördert werden. In den Berufsrichtungen Handel, Hotel- und Gaststättengewerbe, Hauswirtschaft und Betreuung sowie die Sicherheit oder Reinigung erhalten die Teilnehmer zunächst fachliche Grundlagen. Zusammen mit potentiellen Arbeitgebern, die Mitarbeiter suchen, werden sie dann an den Arbeitsmarkt heran geführt. Sie werden dabei sozialpädagogisch beraten und begleitet und im Bewerbungstraining sicher gemacht. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf Einzelcoachings, in denen Sozialpädagogen, Psychologen und Coaches auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer/innen eingehen. Die „vier Augen“ Atmosphäre bietet viel Raum, um Unsicherheiten abzubauen und Stärken zu festigen. Eine Praxisphase rundet den Kurzlehrgang ab. Entscheidende Vorteile: Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, auszuprobieren, ob der Beruf in Frage kommt und bekommen Kontakt zu Unternehmen, die offene Stellen anbieten.

Ist ein erfolgreicher Einstieg in den Job vollzogen, setzt sich die Unterstützung durch FORUM Berufsbildung während der ersten Monate oder auch während des gesamten Probehalbjahres fort, um die Beschäftigung zu stabilisieren. „Je nach individueller Absprache bieten wir über den Zeitraum von zwei bis sechs Monaten ein Einzelcoaching. Wir gehen in sozialpädagogischen und psychosozialen Beratungen auf individuelle Probleme der Teilnehmer ein“, erklärt Judith Rannenberg, Lehrgangskoordinatorin bei FORUM Berufsbildung. Ziel ist es, den Einstieg in das Arbeitsverhältnis zu begleiten, die Teilnehmer zu motivieren und rechtzeitig bei auftretenden Konflikten zu unterstützen. Ein Gewinn für alle Beteiligten. (Adrienne Kömmler)

Infos unter www.forum-berufsbildung.de, 030 259 008 0

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten. Bilder zum Artikel können angefordert werden
Pressekontakt:
FORUM Berufsbildung
Sabine Taubenheim
Charlottenstr. 2 ,10969 Berlin
Tel.: +49 30 259 008 32 ,Fax: +49 30 259 008 10
E-Mail: E-Mail

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