(openPR) Neben seiner staufischen Geschichte lockt das Wäscherschloss nun immer wieder auch Kunstinteressierte. Seit Juni 2013 betreibt Galerist Rüdiger Wolff die „Staufer Galerie“ im Café des Wäscherschlosses. Die Gingener Kunsttherapeutin und freischaffende Künstlerin Susanne Tomasch zeigt mit ihrer Serie „Vielschichtig“ Bilder in Gouache und Mixed Media. Die Ausstellung ist noch bis 11. Juni 2014 Donnerstag bis Sonntag von 14-17 Uhr geöffnet. Eine kleine Auswahl von Susanne Tomaschs Bildern kann man derzeit auch in der „Galerie Stauferland“ in der Pfarrgasse 5 in Hohenstaufen, der eigenen Galerie von Rüdiger Wolff, anschauen.
Die Künstlerin sagt über ihre Werke: „Meine abstrakten Bilder entstehen spontan und entwickeln sich im Laufe des Bildprozesses frei, intuitiv und nach Gefühl. Das Schöpferische lässt sich nichts befehlen, das Wesentliche kommt von innen. Die Malerei bietet mir die Möglichkeit, Stimmungen und Gefühle zum Ausdruck zu bringen, Erlebtes zu verarbeiten, Grenzen zu überschreiten und neue Energie zu tanken. Sowohl positive als auch negative Eindrücke und Erfahrungen lassen sich im Malprozess umsetzen.“ Die Bilder bestehen oft aus vielen Schichten und werden von Susanne Tomasch immer wieder komplett verwandelt – dadurch entstehen interessante Farbkompositionen und Tiefe.
Während des Studiums zur Kunsttherapeutin hat Susanne Tomasch die Gouache-Malerei für sich als be-vorzugte Maltechnik entdeckt. Seither verwendet sie vorwiegend Pigmente, Steinmehle, Sande und Er-den, die sie mit Edelsteinen und weiteren Materialien ergänzt.
Aber auch das Experimentieren mit immer wieder neuen Materialien fasziniert Susanne Tomasch und lässt immer neuen Gestaltungsspielraum zu. Die Vielfalt und die Wirkung von Farben und Werkstoffen begeistert nicht nur den Kurator und Galeristen Rüdiger Wolff bei jedem Bild von Tomasch aufs Neue.
Diese Faszination des Zusammenspiels von Farben, Formen und Strukturen soll auf den Betrachter über-gehen.
Die Freude am Tun, die künstlerische Freiheit und der achtsame Umgang mit den Werkstoffen stehen bei Susanne Tomasch im Vordergrund. Nicht WAS wir machen, sondern WIE wir etwas machen, ist bedeu-tend.
Am Sonntag, dem 8. Juni 2014 wird die Künstlerin von 14 bis 16 Uhr selbst im Wäscherschloss anwesend sein und für Fragen zur Verfügung stehen.












