(openPR) Selten, aber immer wieder. werden einem Begegnungen mit Menschen geschenkt, deren Fröhlichkeit und Lebensmut einen in ihren Bann ziehen. „So erging es mir bei der Floristin, Floristmeisterin und Malerin Margret Duisberg“, so Manuela Kinzel aus Hohenstaufen. Vor wenigen Wochen lernte die engagierte Verlegerin die 96-jährige Malerin kennen. Ein Haus, umwachsen, umrankt von Blumen, Bäumen, Sträu-chern – und ein Frau – 96 Jahre alt – die immer ein Lächeln auf den Lippen hat! „Begeistert war ich von ihrer Fröhlichkeit, ihrem Lebensmut, ihrer Natürlichkeit – und natürlich von ihren Bildern. Blumen in al-len Farben und Formen schmücken ihre Wände.“ Sonnenblumen strahlen einen an, Silberdisteln, Früchte, Dahlien, Orchideen, Farbenkränze gefüllt mit Blumen erwarteten Manuela Kinzel. Sie war so verzaubert von den schönen Blumenbildern und der Fröhlichkeit der munteren Dame, dass eine konstruktive, frucht-bare Zusammenarbeit begann. Rüdiger Wolff, Ehemann der Verlegerin, bespielt seit Anfang 2013 die Ga-lerie im Wäscherschloss. Zuerst organisierte er die Ausstellung von zwei ihrer Bilder auf der Landesgar-tenschau in Schwäbisch Gmünd und ganz kurzfristig – wegen Krankheit einer anderen Malerin – eine Ausstellung in der Staufer-Galerie im Wäscherschloss.
Über 70 Gäste kamen zu der Vernissage am Abend des 13. Juni 2014 ins Wäscherschloss. Auch Tanz-hund Mozart durfte hierbei wieder einmal sein Können zeigen – diesmal sogar auf einer richtigen Bühne!
Nach einer Ansprache von Galerist Rüdiger Wolff und persönlichen Worten von Manuela Kinzel kam es bei Sekt und Salzstangen zu anregenden Gesprächen und zum Verkauf von Bildern. Die 96-jährige meis-terte diesen Abend mit Bravour, freute sie sich doch über solchen Zuspruch zu ihrem täglichen Schaffen.
Offen hat die Malerin Manuela Kinzel über ihre Malerei erzählt. „Als ich die 96-Jährige fragte, ob sie Mal-Kurse besuchte, hat sie gelacht und gesagt: ‚Sie, im Krieg hatten wir andere Sorgen!’ Klar, wie dumm kam ich mir vor! Ich fragte weiter. Wie schafft sie es, die Blumen so genau zu malen? Eine innere Beziehung baut sie zu einer Blume auf. Sie braucht eine Resonanz der Blume. Sie tritt mit der Blume in Kontakt. Dann und dadurch gelingt ihr diese erstklassige proportionale Darstellung, das Erfassen vom Rhythmus. Die Farben, die Formen – alles passt.“ Ja, damit hat sie sich durch ihren Beruf sehr viel be-schäftigt: mit der Farben- und Formenlehre.
Mit dem für Margret Duisberg so passenden Satz „Blumen sind das Lächeln der Erde“ von Ralph Waldo Emerson eröffnete die Verlegerin die Ausstellung, welche noch bis zum 16. Juli donnerstags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr zu sehen sein wird.













