(openPR) Stehen Studenten kurz vor dem Abschluss ihres Bachelorstudiums, ist die Freude groß. Schließlich war die ganze Paukerei letztendlich nicht umsonst und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Diese Erkenntnis wirft jedoch auch Fragen auf. Wie geht es weiter? Konzentriere ich mich auf die Karriere oder nehme ich mir eine Auszeit? Verunsichert zu sein ist da keine Seltenheit. Die folgenden Beispiele zeigen auf, wie vielfältig die Optionen von Studenten sind und dass der Bachelorabschluss nicht gefürchtet werden sollte, sondern freudig erwartet werden darf.
Das Masterstudium
Der Bologna-Prozess machte es möglich und bietet Studenten noch heute die Erlangung des Masterabschlusses im direkten Anschluss an das Bachelorstudium. Durch das Masterstudium kann sich jeder Student auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisieren und erlangt ebenfalls eine bessere Chance auf einen höheren Karriereeinstieg. Als Nachteile geben Studenten die zwei weiteren theoretischen Jahre und den natürlich fehlenden Verdienst an. Zwei weitere Jahre Studentenleben sind allerdings auf jeden Fall dabei.
Das Praktikum
Ein Studium hat generell einen großen Nachteil: Die fehlende Praxis. Ist das Bachelorstudium geschafft, suchen viele Studenten daher händeringend nach einem der begehrten Praktikumsplätze. Dieses ist nicht nur ein bedeutender Leistungsnachweis im Lebenslauf eines Studenten, sondern kann ein großartiger Entscheidungshelfer sein. Theorie ist immer von Nöten, doch sagt mir das Gelernte auch in der praktischen Umsetzung zu? Diese und viele weitere Fragen können durch ein Praktikum beantwortet werden. Als Nachteil kann die zum größten Teil niedrige oder auch nicht vorhanden Vergütung angesehen werden.
Das Traineeprogramm
Wer sich selbst als Führungspersönlichkeit sieht und nach dem Bachelorstudium nach einer diesem Ziel angemessenen Position strebt, sollte die Augen nach dem Traineeprogramm eines Wunschunternehmens offen halten. Diese Programme haben eine Dauer von 12 bis 24 Monaten. In dieser Zeit durchläuft der Student die Abteilungen des Unternehmens und wird praktisch geschult. Das Ziel ist dabei nicht selten die Übernahme eine Führungsposition im Anschluss an das Programm. Im Gegensatz zu einem Praktikum wird ein Traineeprogramm durchschnittlich sehr gut vergütet. Ein möglicher Nachteil ist die vorzeitige Bindung an das Unternehmen, welche die Flexibilität des Studenten einschränkt.
Das „Gap Year“ und die Entscheidung
Der Begriff „Gap Year“ bezeichnet ein Jahr zwischen Schulzeit und Studium oder Studium und beruflicher Laufbahn, welches dazu genutzt wird an einem Auslandsprogramm (Au-Pair, Work & Travel) teilzunehmen oder eine Reise (Backpacking, Sprachreise) anzutreten. Diese Zeit wird auch locker als Auszeit bezeichnet. Wichtig ist jedoch, dass diese Zeit zur persönlichen Entwicklung und Orientierung genutzt werden sollte.
Eine Auszeit zur Orientierung ist nie verkehrt. Sie sollte jedoch sinnvoll genutzt werden. Am wichtigsten ist dabei, sich nicht von gesellschaftlichem oder anderem Druck treiben zu lassen und seine Entscheidung besonnen zu treffen. Ob Masterstudium, Praktikum oder Auszeit im Ausland, letztendlich liegt die Entscheidung beim Studenten.
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