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Euro-Studienberatung: Das Bachelor-Experiment ist gescheitert

06.07.201212:43 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Euro-Studienberatung: Das Bachelor-Experiment ist gescheitert

(openPR) Studienexperten fordern Rückkehr zum Diplom- und Magisterabschluss


Die Erwartungen an den Bologna-Prozess waren hoch: Die Studiendauer sollte verkürzt, der Wechsel zwischen Universitäten innerhalb Europas erleichtert werden. Tatsächlich ist das Gegenteil eingetreten. Immer weniger Studenten haben Zeit für ein Auslandssemester. Die Bildungsexperten der Euro-Studienberatung fordern ein Ende der Bologna-Experimente.

„Wir beobachten in unserer Beratungspraxis, dass bis zu 90% der Studenten mit dem Bachelor-Studium überfordert sind“, erklärt Alexandra Lübke, Leiterin der Euro-Studienberatung. „Der Lernstoff von ehemals vier Jahren wurde an manchen Hochschulen auf sechs Semester komprimiert - für die Studenten ein hohes Pensum. Viele Studenten verzweifeln an dem enormen Zeit- und Leistungsdruck, der auf ihnen lastet, und sind kurz davor, ihr Studium hinzuwerfen.“

Die Vorteile, die der Bologna-Prozess mit sich bringen sollte, sind nicht eingetreten. Zwar sind die Studierenden ein bis zwei Jahre jünger, wenn sie ihren Abschluss in der Tasche haben und auf den Arbeitsmarkt drängen. Die Wirtschaft bevorzugt jedoch Absolventen, die Praxiserfahrung und Souveränität im Auftreten mitbringen. „Viele Unternehmen ziehen einen 26-jährigen Diplom-Ingenieur gegenüber einem 22-jährigen Bachelor-Absolventen vor“, sagt Alexandra Lübke. Das Bachelor-Studium gilt nach wie vor als Schmalspurstudium.

Zeit für die vielbeschworene Auslandserfahrung bleibt ebenfalls nicht. Der Deutsche Akademischen Austauschdienst (DAAD) stellt fest: Sind vor dem Bologna-Prozess rund 30 Prozent der Hochschüler während des Studiums ins Ausland gegangen, so sind es mittlerweile nur noch 16 Prozent. Alexandra Lübke: „Die Studenten müssen ihr Studium so straff wie möglich durchziehen. Ein bis zwei Semester im Ausland sind meist nicht mehr drin. Dadurch büßen die Studierenden nicht nur wertvolle Fremdsprachenkenntnisse ein, sondern auch Soft Skills wie Selbstständigkeit und Lebenserfahrung.“

Inzwischen werden immer mehr Stimmen laut, die eine Reform der Reform verlangen. „Ich bin überzeugt, dass eine Rückkehr zum Diplom- bzw. Magisterabschluss unumgänglich ist“, konstatiert Alexandra Lübke. „Wenn Fehler gemacht werden, müssen diese auch benannt und korrigiert werden. Es kann nicht sein, dass eine Reformwut zu Lasten der jungen Nachwuchsakademiker herrscht. Dies wird langfristig fatale Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland haben.“

Weitere Informationen: www.internatsberatung.com

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