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„Wir leben mit James“ – Parkinson-Patienten vor dem Reichstag

14.04.201418:28 UhrGesundheit & Medizin
Bild: „Wir leben mit James“ – Parkinson-Patienten vor dem Reichstag

(openPR) Mit Stock, Hut und viel Charme haben die Mitglieder der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V. und ihre Angehörigen vergangenen Freitag vor dem Reichstagsgebäude in Berlin darauf aufmerksam gemacht, dass die Parkinson-Krankheit ein drängendes Zukunftsthema ist. Denn durch den demographischen Wandel sind immer mehr Menschen von Parkinson betroffen. Anpassungen im Gesundheitssystem sind dringend notwendig.

Neuss, 14.4.2014. Ein Mann aus einer anderen Zeit spaziert unter den Anwesenden vor dem Reichstag. Es ist James Parkinson, der Entdecker der gleichnamigen neurologischen Erkrankung. Der 11. April, Welt-Parkinson-Tag, ist sein Geburtstag. Immer mehr Menschen mit Schnurrbärten, Melonen und Spazierstöcken gesellen sich zu ihm. „Leben mit James“ steht auf ihren T-Shirts.

Rund sechzig Mitglieder der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V. (dPV) und ihre Angehörigen haben
sich vor dem Reichstag in Berlin versammelt. Zum Welt-Parkinson-Tag haben sie darauf aufmerksam
gemacht, was das „Leben mit James“ - ein Synonym für den Alltag mit der Krankheit - für sie
bedeutet und dass es bereits jetzt große Defizite in der Versorgung der über 300.000 Parkinson-
Patienten in Deutschland gibt. Das ist besorgniserregend, da sich die Zahl der Erkrankungen in den nächsten 20 Jahren weltweit noch verdoppeln wird. „Das Gesundheitssystem ist auf diesen Zuwachs nicht vorbereitet“, betont Magdalene Kaminski, erste Vorsitzende der dPV.

Bereits heute werden Parkinson-Patienten zu spät diagnostiziert, ihre Behandler sind zu wenig vernetzt, es fehlt an Coaching-Angeboten, und bei der Versorgung mit Hilfsmitteln und Medikamenten
kommt es immer öfter zu Problemen. Aktuell bereitet die dPV eine Petition an den Deutschen Bundestag vor, um Parkinson-Patienten den ständigen Wechsel ihrer individuellen Kombinationsmedikation zu ersparen. Dafür sammelten die Mitglieder der Patientenvereinigung vor dem Reichstag Unterschriften und verteilten Flugblätter. „Rund 24.000 Unterschriften liegen uns bereits vor“, lobt Friedrich-Wilhelm Mehrhoff, Geschäftsführer der dPV. Der Medikamentenaustausch erfolgt aufgrund gesetzlicher Vorgaben (Rabattverträge der Krankenkassen) und zieht oftmals eine belastende und teure medikamentöse Neueinstellung im Krankenhaus nach sich.

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