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Filmaufführung „Zurück ins Leben“ im Rathaus Mainz

14.04.201411:44 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Filmaufführung „Zurück ins Leben“ im Rathaus Mainz

(openPR) Jährlich erleiden 250.000 Menschen eine Schädigung ihres Gehirns, z.B. durch einen Unfall, Schlaganfall oder Tumor. Ihre medizinische Rehabilitation ist in Deutschland auf hohem Niveau. Die Rückkehr ins Berufsleben aber stellt die Betroffenen immer noch vor besondere Herausforderungen. Die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) hat bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Büro für Beschäftigungs- und Arbeitsmarktförderung der Landeshauptstadt Mainz aufgezeigt, welche Möglichkeiten die berufliche Rehabilitation für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen bietet. Die Notwendigkeit der individuellen Förderung jedes Betroffenen im Sinne der Inklusion unterstrich der Schirmherr der Veranstaltung Alexander Schweitzer, Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz.



Nicht allein angesichts des drohenden Fachkräftemangels, sondern als eine grundsätzliche Anforderung an eine modern verstandene soziale Marktwirtschaft wollte Minister Alexander Schweitzer seine Forderung an eine individuelle Förderung der einzelnen Betroffenen verstanden wissen. Teilhabe an der Gesellschaft definiere sich im hohen Maße als Teilhabe am Arbeitsleben, so der Minister: Deshalb bedeute der Weg zurück ins Leben, so Alexander Schweitzer in Anspielung auf den gleichnamigen Film der FAW über die berufliche Rehabilitation für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen, immer auch die Rückkehr ins Erwerbsleben.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Film „Zurück ins Leben“, Kernstück des dritten Teils der Veranstaltungsreihe "b:hindert", mit der die FAW seit 2004 auf die Situation von Menschen mit Behinderung und die Chancen der beruflichen Rehabilitation aufmerksam macht. Der Film zeigte anhand exemplarischer Geschichten von Klienten der FAW, wie der Weg zurück ins Arbeitsleben nach einer erworbenen Hirnschädigung, sei es durch einen Unfall, einen Schlaganfall oder einen Tumor, gelingen kann. Die FAW unterhält dazu zwei spezielle Tagestrainings- und bundesweit mehrere Kompetenzzentren.
Dass dieser Film „als Mutmacher“ für die Betroffenen und ihre Angehörigen weitere Verbreitung finden solle, hob der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen in Rheinland-Pfalz, Matthias Rösch, hervor, der seit einem Unfall vor 30 Jahren querschnittsgelähmt ist und deshalb aus eigener Erfahrung berichten konnte, dass die medizinische Reha zwar die Basis bildet, dann aber eine Vielzahl an Faktoren dazu beitragen, dass die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe Betroffener möglich wird. Viele Aspekte daraus erkenne er auch in der Arbeit der FAW, so Rösch.
In einer Podiumsdiskussion beantworteten Mitarbeiter der FAW Mainz, Sven Veith als Betroffener und einer der Protagonisten des Films, sowie Ralf Erkens, Leiter der Abteilung Neuropsychologie der MEDIAN Klinik NRZ Wiesbaden, die sich auf die neurologische Frührehabilitation und Rehabilitation spezialisiert hat, Fragen rund um die berufliche Reha für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen. Tina Poklitar, Leiterin des Kompetenzzentrums für Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen der FAW in Mainz, verdeutlichte den Ablauf der beruflichen Reha und den Erfolg der FAW „44% unserer Klienten konnten wir bisher in Arbeit vermitteln“.
Der Leiter der Akademie Mainz der FAW, Johann Schmidt, verband mit seinem Dank an die rund 40 Gäste u.a. von Rehaträgern, Kammern, Verbänden, Netzwerkpartnern und Selbsthilfegruppen den Hinweis auf die Bedeutung eines gut funktionierenden Netzwerkes. Im Interesse der Betroffenen sei die FAW als Reha-, Personal- und Bildungsdienstleister auf eine funktionierende Zusammenarbeit angewiesen.

Minister Alexander Schweitzer zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Fortbildungsakademie der Wirtschaft für Menschen mit erworbener Hirnschädigung und die guten Chancen auf eine Integration in Arbeit. Dies sei Teil eines modernen Weges, weshalb er gern die Schirmherrschaft für die Veranstaltung im Mainzer Rathaus übernommen habe.

Info zum Bild: (v.li.n.re): Tina Poklitar (Leiterin des MeH-Kompetenzzentrums Mitte der FAW), Horst Maus (Leiter Beschäftigungs- und Arbeitsmarktförderung der Landeshauptstadt Mainz), Minister Alexander Schweitzer (Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie von Rheinland-Pfalz), Johann Schmidt (Akademieleiter FAW Mainz), Tanja Karten (Regionalbereichsleiterin Mitte/Nord der FAW und Mitglied der Geschäftsleitung), vorne: Matthias Rösch (rheinland-pfälzischer Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen).

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