(openPR) Vorstand des Kieler Agrarhändlers nicht mit Ertragsentwicklung in allen Bereichen zufrieden. Ausbau des Geschäftes in den östlichen Bundesländern und mit ertragreichen Logistik-Investitionen. Neubelebung eines Kernelementes "gelebter Genossenschaft" mit neuer Beiratsarbeit.
Auf der Hauptversammlung der Hauptgenossenschaft Nord AG (HaGe), Kiel am 11. April zeichnet der neu zusammengesetzte Vorstand ein differenziertes Bild vom Verlauf des Geschäftsjahres 2013.
"Insgesamt ist das Unternehmen im Jahr 2013 weiter gestärkt worden", so der Finanzvorstand Dr. Ulrik Schlenz. "Allerdings haben dabei auch außerordentliche Erträge durch den Verkauf unserer Beteiligung an der team AG eine Rolle gespielt. Während wir im Beteiligungskreis, vor allem bei unseren jüngsten Logistikinvestitionen und dem überregionalen Betriebsmittelgeschäft eine gute Entwicklung hatten, war der Wettbewerb für unser regionales Erfassungsgeschäft und im Vertrieb von Futter erheblich - mit entsprechendem Druck auf den Ertrag", so Schlenz weiter.
Dennoch ist es der HaGe 2013 erneut gelungen ihre Geschäftsbasis im Kerngeschäft auszuweiten. "Der Erwerb der 11 Märka-Standorte verstärkt unsere Infrastruktur für Vertrieb und Erfassung in den östlichen Bundesländern hervorragend", führt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Markus Grimm aus. "Die neue Mannschaft und die Standorte ergänzen die Investitionen in den Agro-Terminal Heidenau und die in den Andreas-Silo in Stettin hervorragend. Beide genannten Logistikstandorte haben sich im Jahr 2013 deutlich besser entwickelt als erwartet." Auch mit der Entwicklung im Betriebsmittelbereich zeigt sich Grimm insgesamt zufrieden: " Es war zwar überall ein hoher Wettbewerbsdruck zu verspüren, aber sowohl die BSL als auch die regionalen Vertriebseinheiten haben sich gut positioniert und ihre bundesweite Marktbedeutung einmal mehr unterstrichen. Die einzelnen Unternehmen haben - nicht nur bei Betriebsmitteln - eine Verschärfung des Wettbewerbs spüren können. In unserer Muttergesellschaft der AG haben wir im Jahr 2013 ein großes Gewicht auf die Konsolidierung und Neuorganisation gelegt."
Dass die HaGe noch weitere Ambitionen in der Ertragsoptimierung und dem weiteren Ausbau ihres Geschäftes hat, unterstrichen die Gesellschafter jüngst durch die Bestellung von Carsten Klausen als neuem Vorstandsvorsitzenden. "Eine noch engere Zusammenarbeit in allen Bereichen im nordeuropäischen Verbund ist ein Ziel für die nahe Zukunft, um unsere Position weiter zu verbessern. Wir schreiben das nicht nur auf dem Papier - wir machen das", formuliert Klausen seine Vorstellung von den zukünftigen Herausforderungen. „Eine starke Kundenorientierung hat uns in der Vergangenheit in Nordeuropa so erfolgreich gemacht. Wir haben hierfür im HaGe Konzern gute Grundlagen, die wir in enger Kooperation über die Grenzen hinweg ausbauen wollen. Gute Ideen werden wir von einem Ort an den anderen übertragen.“ Ein aktuelles Beispiel wird das Unternehmen auf der diesjährigen Hauptversammlung präsentieren. „Wir werden die enge Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Kunden bei der HaGe neu organisieren“, so Klausen. „Auch mit starken Mehrheitsgesellschaftern kann es sehr gut gelingen mit den Kunden des Unternehmens einen engen Gedankenaustausch zu pflegen – ein Kern dessen, was die alte genossenschaftliche Idee war. Der neue Agrarausschuss und der Beirat werden hierbei eine wichtige Rolle spielen.“
Der Aufsichtsrat der HaGe wird im Rahmen der Hauptversammlung entsprechend auch umstrukturiert und die Kapitalstruktur der Aktionäre stärker wieder spiegeln. Sechs zum Teil neu aufgestellte Mitglieder aus dem Kreis der Aktionäre, die im Zuge der Hauptversammlung gewählt werden sollen sowie drei Arbeitnehmervertreter bilden den neuen Aufsichtsrat. Als Kandidaten werden der Hauptversammlung Karl Bengt-Olov Gunnarson (Lantmännen), Lars Sørensen (DLG), Niels Dengsoe Jensen (DLG), Kristian Hundebøll (DLG), Thorsten Jensen (VR Bank eG Niebüll) und Per Olof Nymann (Lantmännen) vorgeschlagen.






