(openPR) Kiel/ Stettin, 18. April 2013. Als bundesweit tätiger Agrarhändler strebt die HaGe zunehmend den Umschlag der Ware in eigenen Anlagen an. Das Getreide aus den Kornkammern Norddeutschlands wird weltweit gehandelt. Bisher verschifft die HaGe über eigene Hafenstandorte in Kiel und Rostock oder schlägt die Ware in Kooperation mit Dienstleistern um. Das Portfolio der HaGe wird zukünftig ergänzt um einen leistungsstarken Umschlagsterminal im Stettiner Hafen.
Mit dem Kauf des Unternehmens ANDREAS Sp z.o.o., Stettin, setzt der verantwortliche Logistikleiter der HaGe, Joachim Pinn, neue Maßstäbe. Der Umschlagsstandort in prominenter Lage am Stettiner Hafen ist mit einer hochmodernen Infrastruktur ausgerüstet. Mit einer jährlichen Umschlagskapazität von bis zu 600.000 t und Lagermöglichkeiten von 32.000 t in hochmodernen Siloanlagen stärkt dieser Kauf den Agrarhandel und die Logistik der HaGe. Allein 200.000 t Getreide aus dem Gebiet der HaGe Nordland (Mecklenburg-Vorpommern und nördliches Brandenburg) werden zukünftig über diesen neuen HaGe-Standort umgeschlagen. Da das Umschlagsterminal als separate Gesellschaft geführt werden wird, werden auch für andere Unternehmen Rohwaren wie Getreide oder auch Dünger, Futterkomponenten oder Biomasse umgeschlagen. Der Standort bietet ein optimales Konzept für die Be- und Entladung sowie die Einlagerung. Ein eigener Schienenanschluss sowie umfangreiche Parkmöglichkeiten für LKWs und ein Anlegeplatz für Schiffe bis zu einer Größe von 8.000 t Lademöglichkeit und 6,20 m Tiefgang bestätigen die absolute Wettbewerbsfähigkeit. „In acht Minuten ist an diesem Standort ein 25t LKW beladen“, so Joachim Pinn begeistert, „die Investition in diese Anlage eröffnet uns neue Dimensionen in der Erfassung und Logistik landwirtschaftlicher Rohwaren.“
Der Kauf dieser polnischen Gesellschaft optimiert die Handelsstrukturen der HaGe im Ostseeraum. Es wird die Lücke zwischen dem Standort des dänischen Mutterkonzerns dlg in Liepaja und dem Hafenstandort der HaGe in Rostock geschlossen.







