(openPR) Im Radio und auf den Smartphones junger Menschen zwischen 14 und 25 läuft der Song rauf und runter: „Happy“ von Pharrell Williams, derzeit ganz oben in den deutschen Charts, verbreitet gute Laune. Genau diese Zielgruppe – Jugendliche und junge Erwachsene – möchte das Josefsheim Bigge ansprechen, wenn es darum geht, zukünftige Fachkräfte zu gewinnen.
Wie zum Beispiel Paula Stucka aus Meschede. Die 18-Jährige absolviert ihr Freiwillig Soziales Jahr in der Werkstatt für behinderte Menschen des Josefsheims. Die Arbeit macht ihr „Mega-Spa?, sagt sie, und hat ihr geholfen sich für einen Beruf im Sozialwesen zu entscheiden. Deshalb möchte sie andere junge Menschen dafür begeistern. Das tut sie jetzt auf Plakaten und im Internet.
Die aktuelle Kampagne des Josefsheims zur Nachwuchsgewinnung wirbt mit Paula Stucka und mit dem Slogan „Because I’m Happy – Humanity is the Truth“ in Anlehnung an den Songtext von Pharrell Williams. Die 21-jährige Anna Arens und der 18-Jährige Till Rotermund sind weitere Gesichter der Kampagne.
Ob Freiwillig Soziales Jahr, Bundesfreiwilligendienst, Praktikum oder Ausbildung – das Josefsheim braucht den Nachwuchs, um Fachkräfte für die Zukunft zu gewinnen. „Viele unser Mitarbeiter haben uns als Zivildienstleistende oder Auszubildende kennengelernt und sind heute bei uns in Führungspositionen“, sagt Personalkoordinator Dominik Hansmeier. Seit 2011 gibt es den Zivildienst nicht mehr. Der demografische Wandel vergrößert die Herausforderung, Fachkräfte zu gewinnen und ans Unternehmen und einen Standort in einer ländlichen Region zu binden. Viele junge Menschen verlassen das Sauerland für die Ausbildung oder das Studium und kommen anschließend nicht zurück. „Auch Sozialdienstleister müssen viel mehr als früher um den Nachwuchs werben“, stellt Hansmeier fest.
Speziell an junge Menschen am Übergang Schule – Beruf richtet das Josefsheim seit einigen Jahren Internet- und Plakatkampagnen, die an Songs angelehnt sind, die bei dieser Zielgruppe angesagt sind. „Mit ‚Happy‘ greifen wir diesmal das positive Lebensgefühl junger Menschen auf“, sagt Dominik Hansmeier. „Die Kommunikation über Medien, in denen sie zu Hause sind, soll diese Zielgruppe auf das Josefsheim aufmerksam machen“, hofft der Personalkoordinator.
Um dem demografischen Wandel zu begegnen, hat das Unternehmen darüber hinaus eine Reihe von Maßnahmen und Projekten auf den Weg gebracht, darunter ein Betriebliches Gesundheitsmanagement, einen Betriebskindergarten und Sportangebote für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit Dezember vergangenen Jahres ist das Josefsheim als „Familienfreundliches Unternehmen des Hochsauerlandkreises“ zertifiziert.
Dass Dominik Hansmeier in einigen Jahren die Bewerbungen von Paula Stucka, Anna Arens und Till Rotermund auf seinen Schreibtisch bekommt, darauf hofft der Personalkoordinator: „Wenn die Bewerber und wir uns schon kennen, können wir Stellen gezielter besetzen. Das ist auch ganz im Sinne der Menschen mit Behinderung, die unsere Leistungen in Anspruch nehmen.“



















