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Aktionstag zur Inklusion am 3. Mai in Sundern soll Bedarfe von Menschen mit Behinderung deutlich machen

21.04.201608:16 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Aktionstag zur Inklusion am 3. Mai in Sundern soll Bedarfe von Menschen mit Behinderung deutlich machen
Wie individuell Hilfebedarfe sind, machen Menschen mit Behinderung am 3. Mai in Sundern deutlich.
Wie individuell Hilfebedarfe sind, machen Menschen mit Behinderung am 3. Mai in Sundern deutlich.

(openPR) Wie kann das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung gelingen, bei dem alle gleichermaßen an der Gesellschaft teilhaben? Um Antworten auf diese Frage geht es bei dem Projekt „Sundern mittendrin“. Seit rund eineinhalb Jahren engagiert sich das Josefsheim Bigge als Dienstleister für Menschen mit Behinderung mit diesem Projekt für Inklusion und Teilhabe.


"Sundern mittendrin" wird von der Aktion Mensch finanziell gefördert. Als Partner wirken unter anderem die Elterninitiative IWB, die Stadt Sundern, der Landesbehindertensportverband NRW und der Behindertenbeauftragte des Hochsauerlandkreises, Heinz Arenhövel, daran mit.

„Alle politisch und gesellschaftlich Aktiven in Sundern sollen befähigt und mobilisiert werden, Inklusion und Teilhabe in Sundern ganz konkret zu verwirklichen“, sagt Diana Solbach, Projektleiterin im Josefsheim. „Angesprochen sind zum Beispiel Vereine, Kulturveranstalter, Kirchengemeinden, der öffentliche Nahverkehr, Geschäftsinhaber oder Vermieter von Wohnraum.“

Dabei sind die Bedarfe der Menschen mit Behinderung höchst individuell. Während zum Beispiel für einen Rollstuhlfahrer eine Treppe oder eine Bordsteinkante eine unter Umständen unüberwindliche Barriere darstellt, benötigt ein Mensch mit einer Autismus-Spektrum-Störung barrierefreie Kommunikation, also Schilder mit Bildern, Piktogrammen und Texten in einfacher Sprache.

In diesem Zusammenhang fordert Hubert Vornholt, Geschäftsführer des Josefsheims, bei der Ermittlung des individuellen Hilfebedarfs die Umwelt des einzelnen Menschen stärker in den Blick zu nehmen. „Behinderung ist ein Wechselspiel zwischen dem Menschen und seiner Umgebung“, so Vornholt. „In einer barrierefreien Umgebung ist der Hilfebedarf wesentlich geringer als in einer mit Barrieren.“ Diese individuelle Betrachtung fehle aber. „Die Kosten werden derzeit mit einer Mischkalkulation ermittelt, die keinem einzelnen Menschen gerecht werden kann.“ Barrieren in der Umwelt und in den Köpfen der Menschen abzubauen – das ist das Ziel des Projektes „Sundern mittendrin“.

Um deutlich zu machen, wie individuell die Hilfe- und Unterstützungsbedarfe von Menschen mit Behinderung sind und vor welchen Herausforderungen die Verwirklichung von Inklusion steht, laden Beirat und Werkstattrat des Josefsheims (die gewählten Vertretungen der Menschen mit Behinderung im Josefsheim) zu einem Aktionstag nach Sundern ein. Rund um den Brunnen in der Fußgängerzone wird es am Dienstag, den 3. Mai, ab 16 Uhr Aktionen und eine Podiumsdiskussion mit Teilnehmern aus Politik und Gesellschaft geben.

Alle Interessierten sind eingeladen, daran teilzunehmen und mitzudiskutieren. Für Menschen ohne Behinderung ist auch ein Perspektivwechsel möglich: Sie können in einem Rollstuhl Platz nehmen und selbst erleben, welche Barrieren es gibt und welche Hilfebedarfe daraus entstehen.

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