(openPR) Wie kann das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderung gelingen, bei dem alle gleichermaßen an der Gesellschaft teilhaben? Nach der erfolgreichen Zu-kunftswerkstatt im November in der Sportschule Hachen wird es Ende Januar und Mitte Februar in Sundern zwei weitere Bildungsangebote für Menschen mit und ohne Behinderung geben.
Veranstalter ist das Josefsheim Bigge, das zusammen mit der Elterninitiative Integrativer Wohnverbund für Menschen mit Behinderung (IWB Sundern) und mit der Stadt Sundern das Thema Inklusion bearbeitet.
Bei der ersten Veranstaltung geht es um „Rahmenbedingungen für ambulant betreutes Wohnen“. Thema ist dabei unter anderem das Wohn- und Teilhabegesetz. Das Josefsheim wird in den kommenden Monaten in Sundern verschiedene Wohnangebote für Menschen mit Behinderung schaffen. Die Veranstaltung findet statt am 29. Januar von 17 Uhr bis 19 Uhr im Rathaus Sundern. Referenten sind Diana Solbach, Projektleiterin im Josefsheim, und der Kölner Rechtsanwalt Marcel Stephan, Justiziar der Josefs-Gesellschaft, die in ganz Deutschland Dienstleistungen für Menschen mit Behinderung erbringt und zu der unter anderem das Josefsheim gehört. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die Teilnahme ist kostenlos.
Die zweite Veranstaltung richtet sich besonders an Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen. Sie wird am Samstag, den 21. Februar, von 10 Uhr bis 14.30 Uhr ebenfalls im Rathaus stattfinden. Unter dem Titel „Meine Wohnung“ können die Teilnehmer Wünsche und ganz konkrete Vorstellungen entwickeln, wie sie sich ihr individuelles Wohnumfeld vorstellen. Auch die besonderen Bedarfe der Menschen mit Behinderung werden dabei berücksichtigt. Auch hier ist die Teilnahme kostenlos. „Die Ergebnisse dieses Workshops werden in die Planungen einer Haus-Wohngemeinschaft für Menschen mit und ohne Behinderung einfließen, die an der Kurzen Straße entstehen wird“, kündigt Projektleiterin Diana Solbach an.
Wer an einer der beiden Veranstaltungen teilnehmen möchte oder Fragen dazu hat, kann sich an Diana Solbach wenden, entweder telefonisch unter 02962 800-7780 oder per E-Mail:
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