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400.000 Volt ohne ein einziges Knacken

29.04.200401:10 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Den neuen Lebensnerv zwischen dem Ost- und Westteil Berlins überprüfen Messtechniker der TU Berlin / Forschungsprojekt gehört zum TU-Programm der Langen Nacht der Wissenschaften

6. Juni 2003

Vierzig Meter tief unter der Erde, mehrere Kilometer lang, dick wie der Arm eines Bodybuilders: Das neue, bei der Verlegung im Jahr 2000 weltweit einmalige Kunststoffkabel kann 400 Kilovolt übertragen. Es verbindet die Stromkreise im Osten und im Westteil von Berlin und ist damit das Rückgrat für eine sichere Energieversorgung auch in Spitzenzeiten. Möglich wurde diese technische Meisterleistung durch die Ingenieure der TU Berlin: Sie entwickelten eine spezielle Messtechnik, um die exakte Montage des neuen Superkabels zu überwachen und die einwandfreie Inbetriebnahme zu gewährleisten.



Der Prototyp der 11,5 Kilometer langen Kabelstrecke setzt sich aus mehreren Kabelstücken zusammen, jedes rund einen Kilometer lang. Die Einzelteile werden mittels Muffen in aufwändiger Handarbeit aneinander gefügt und angeschlossen. Schon bei geringsten Fehlern, die kaum messbare Störungen von wenigen Millionstel Volt verursachen, kann das Kabel schwere Schäden davon tragen. Die Schwierigkeit besteht darin, diese feinen Fehlerströme trotz Störungen von außen und der extrem hohen Spannung von 400.000 Volt genau zu messen und den Fehler so genau wie möglich zu lokalisieren. Da Energiekabel auf drei Adern Strom führen, muss jede Ader separat ausgemessen und geprüft werden. An insgesamt 78 Messstellen in unmittelbarer Nähe der Muffen und an den Kabelenden setzten die TU-Ingenieure hochsensible Richtkopplermessgeräte ein und halfen damit, den weltweiten Prototypen einer 400-kV-Leitung aus Kunststoff im Auftrag des Berliner Energieversorgers Bewag zu montieren. Zur Sicherheit wurde das neue Hochspannungskabel gedoubelt, auch die Parallelstrecke wurde durch TU-Messtechniker frei gegeben.

Eine weitere Kabelstrecke ging in diesem Jahr in Taiwan in Betrieb, insgesamt nur 2,4 Kilometer lang, jedoch mit acht parallelen Systemen. Die britische Haupt-stadt London schreibt gleichfalls eine 400-kV-Strecke aus. Hier stellt die geplante Streckenlänge von 19 Kilometer die Wissenschaftler vor neue Herausforderungen.

Hochspannung, Blitze und Lichtbögen an der TU Berlin

Dieser Programmpunkt kann mit einem Ticket der Langen Nacht der Wissenschaften besucht werden und wird vom Institut für Energie- und Automatisierungstechnik, Fachgebiet Hochspannungstechnik organisiert.

Ort: Einsteinufer 11, 10587 Berlin; Zugang auch von der Straße des 17. Juni aus (Weg rechts neben dem Mathematikgebäude).

Führungen / Vorführungen: am 14. Juni 2003, 20.00, 21.00, 22.00 Uhr, Dauer: ca. 40 Minuten.

 

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