(openPR) Dass der Graben zwischen denen, die sich auf gesetzliche Renten oder Gesundheitsleistungen verlassen, und denen, die privat vorsorgen und versichert sind, in Zukunft immer größer wird, ist allgemein bekannt. Derzeit zeichnet sich aber sogar innerhalb der privaten Versicherung eine 2-Klassen-Gesellschaft bei der Absicherung biometrischer Risiken ab.
Auf der einen Seite werben Anbieter mit günstigen Tarifen und vertreiben diese über den kürzesten Weg via Internet. Auf der anderen Seite stehen Premium-Tarife, die mehr kosten und von einem Fachmann gut erklärt werden müssen.
Der Unterschied macht sich nicht nur im Preis bemerkbar, sondern vor allem in den versicherten Leistungen. Während die Premium-Tarife meist schnell und unkompliziert leisten, gibt es für die Billig-Tarife nicht viele Möglichkeiten, um an eine Leistung zu kommen.
Für den Endkunden verzerrt sich dadurch das Preis-Leistungsverhältnis extrem. Wenn man nur die Rentenhöhe und den Preis vergleicht, sind die Unterschiede enorm. Aber man muss auch mit einbeziehen, ab wann beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet.
Um zu erkennen, welcher Tarif auf meine Bedürfnisse passt, braucht es nicht unbedingt die Premium-Variante. Die Bedingungen legen fest, unter welchen Umständen geleistet wird. Ob dann das Preis-Leistungsverhältnis angemessen ist, muss jeder für sich selbst festlegen.
In Zukunft wird aber eine Beratung immer wichtiger werden, da ein Laie für gewöhnlich nur bedingt in der Lage ist, zu erkennen, was in den Versicherungsbedingungen für ihn wichtig ist.




