(openPR) Eine echte Energiewende braucht mehr als alte Politik mit neuen Mitteln
Zwei Jahre, nachdem Bundeskanzlerin Merkel den Ausstieg aus der Atomkraft und den Umstieg auf erneuerbare Energieträger verkündete, stellt sich heraus, was mit der Energiewende gemeint war: eine Fortsetzung der alten Energiepolitik, nur ohne Atom. Dies aber reicht nicht.
Eine echte Energiewende müsste andere Prioritäten setzen als die Ersetzung von Atomkraftwerken durch fossile Großkraftwerke und teure Windkraftkomplexe vor den Küsten, deren Strom über tausende von Kilometern zu den Verbrauchern transportiert werden muss. Die Energieversorgung gehört dezentral in die Hand der Bürger. Schon heute produzieren Stadtwerke, Kommunen, Energiegenossenschaften und Hausbesitzer mit Windkraft, Solaranlagen und Blockheizkraftwerken regional einen wachsenden Teil des Stroms. Eine gezielte Förderung solcher Initiativen wurde viele Großinvestitionen in neue Kraftwerke und Netze überflüssig machen.
Weitere wichtige Maßnahmen wären: Mehr Investitionen in Speicherkapazitäten für den unregelmäßig anfallenden Strom aus Wind und Sonne und ein Ressourcen sparendes Wirtschaften von Industrie und Privatleuten. Eine Politik mit diesen Prioritäten böte die Chance, uns für eine Zeit knapper Ressourcen zu wappnen.
Weitere Informationen finden Sie in Wohnung + Gesundheit Nr. 150, S. 34: http://www.baubiologie.de/site/zeitschrift/artikel/150/34.php
Institut für Baubiologie + Ökologie Neubeuern (IBN)
Rupert Schneider
Holzham 25
D-83115 Neubeuern
Fon +49 (0) 8035 2039
Fax +49 (0) 8035 8164
www.baubiologie.de
Über das Unternehmen
Das IBN wurde 1983 gegründet. Vorläufer des Instituts waren die Arbeitsgruppe Gesundes Bauen + Wohnen (seit 1969) und das ehemalige "Institut für Baubiologie" (seit 1976). Das IBN wird von Arch. Winfried Schneider und Rupert Schneider geleitet. Gründer dieser Institutionen war Prof. Dr. Anton Schneider. Er ist wissenschaftlicher Beirat des IBN. Im Vordergrund der Tätigkeit steht die objektive Betreuung des Verbrauchers sowie eine ganzheitlich und baubiologisch-ökologisch orientierte Lehre und Bildung. Ein Schwerpunkt ist dabei die Ausbildung zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN. Das Institut ist wirtschaftlich und politisch unabhängig und neutral.
Publikationen: Wohnung + Gesundheit - Fachzeitschrift für ökologisches Bauen + Leben Literaturliste "Gesunde Wohnumwelt" - Schriftenreihe sowie Bücher und Filme (DVD und VHS) über Baustoffe und Baukonstruktionen in Neu- und Altbauten, Haus-Krankheiten, Elektrosmog, Radioaktivität, Lärm, Wohnklima, Heizung, Oberflächenbehandlung, Ökosoziale Siedlungen, Umweltmedizin, Lehmbau, Holzbau, Solararchitektur, Abwasserreinigung usw. Baubiologische
Weiterbildung: An dem seit 1977 bewährten und staatlich zugelassenen Fernlehrgang Baubiologie IBN haben bereits über 6000 Architekten, Bauingenieure, Bauhandwerker, Ärzte, Heilpraktiker und weitere baubiologisch-ökologisch Interessierte teilgenommen. Der Fernlehrgang Baubiologie kann mit der Prüfung zum Baubiologen IBN bzw. zur Baubiologin IBN abgeschlossen werden. Durch Aktualisierungs- und Ergänzungslieferungen sowie Aufbauseminare zu verschiedenen Themen werden ehemalige Fernlehrgangsteilnehmer laufend über die Weiterentwicklung rund um die Baubiologie informiert oder können ihr Wissen zu bestimmten Themenbereichen vertiefen. Die Fortbildung "Baubiologische Messtechnik IBN" ermöglicht es den Teilnehmern, Haus-, Arbeitsplatz und Grundstückuntersuchungen nach dem Standard der Baubiologischen Messtechnik (SBM) durchzuführen.