(openPR) Bottrop, 13.03.2013. Die G.I.B. NRW wird sich im Rahmen einer Fachtagung am 03.04.2014 in Bottrop mit den Thema „Vielfalt: Wege zu einer offenen und wertschätzenden Gesellschaften“ beschäftigen. Vorgestellt und diskutiert werden kommunale und betriebliche Beispiele für eine Willkommens- und Anerkennungskultur in Deutschland.
„In Vielfalt geeint“ – so lautet seit dem Jahr 2000 das Motto der Europäischen Union. Unter diesem Leitgedanken sollen die Mitgliedstaaten der EU Wegbereiter einer offenen und wertschätzenden Gesellschaft sein.
Vielfalt zu leben bedeutet, Menschen verschiedenen Alters, unterschiedlichen Familienstandes und Geschlechts, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Menschen mit Behinderung sowie Menschen mit unterschiedlicher sexueller Orientierung anzuerkennen und zu respektieren.
Eine vielfältige Gesellschaft zu gestalten ist eine Herausforderung, der sich alle gesellschaftlichen Akteure in ihrem jeweiligen Einflussbereich stellen müssen. Die Vitalität des sozialen Miteinanders, ein breitgefächertes kulturelles Leben, eine dynamische Wirtschaft und eine beteiligungsorientierte Politik sind Charak¬teristika einer wertschätzenden Gesellschaft.
Im Jahr 2006 ist das Antidiskriminierungsgesetz (AGG) in Kraft getreten, das Benachteiligungen verhindern und beseitigen soll. In Deutschland haben sich mittlerweile mehr als 120 Unternehmen und Organisationen der „Charta der Vielfalt“ angeschlossen und sagen: „Wir können wirtschaftlich nur erfolgreich sein, wenn wir die vorhandene Vielfalt erkennen und nutzen. Das betrifft die Vielfalt in unserer Belegschaft und die vielfältigen Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden sowie unserer Geschäftspartner.“
Doch wie sieht der Alltag aus? Inwieweit ist eine Willkommens- und Anerkennungskultur in Deutschland bereits gelebte Realität? Wo gibt es gute Praxis und welche Barrieren tun sich auf? Welche Hindernisse müssen bewältigt werden, um lebendige Vielfalt zu erreichen?
Im Lohnhallengespräch sollen diese Fragen erörtert und Handlungsbedarf zur Gestaltung einer offenen und wertschätzenden Gesellschaft identifiziert werden. Auch interessante Beispiele aus dem Ausland werden untersucht.
Interessenten finden mehr Informationen unter http://www.gib.nrw.de/service/events/lhg-T14007/









