openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Makel der Gesundheitsindustrie

06.03.201416:53 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Makel der Gesundheitsindustrie

(openPR) In der Neuen Osnabrücker Zeitung ist derzeit ein Artikel zu lesen, der den Unfall des Rettungswagens zum Thema macht: “Unplanmäßig endete am Dienstagmittag ein Krankentransport in der Universitätsklinik: Münster. Der Krankenwagen war eigentlich unterwegs nach Ascheberg, als der Fahrer vermutlich kurz einschlief und auf einen Sattelzug auffuhr.”



Nun fragen wir nach dem Zusammenspiel von Wirtschaftlichkeit und Fahrlässigkeit in den Krankenhäusern. Personaleinsparung ist das Codewort für kaufmännische Leiter. So gibt es ausgedachte Systeme, die lediglich den wirtschaftlichen Aspekt in den Vordergrund stellen. Diese Systeme geben es her, dass Mitarbeiter über 24 Stunden am Stück im Einsatz sind. Dass hier aufgrund simpler Übermüdung Fehler passieren, ist nicht verwunderlich.

Fehler jedoch, werden für den “Kunden” nicht unbedingt präsent. Im Strassenverkehr ist das was anderes. So nehmen wir den Fall des 21jährigen Krankenwagenfahrer (ohne zu wissen, ob dieser aufgrund eines 24 Stunden Dienstes unter Übermüdung litt) und stoßen eine neue Diskussion an.

Die in diesem Zusammenhang auftretende Frage heißt: “Sicherheit vor Wirtschaftlichkeit.”

Die Diskussion in der Gesundheitspolitik Dreht sich immer um den Bereich der “Finanzierung”. Unter dem Internetauftritt “Gute Pillen – Schlechte Pillen” offenbaren ehemalige Beamte der Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) den Nutzen bzw. den Nicht-Nutzen eines Großteils der Medikamente. Sie gaben gar den Beamtenstatus auf, um die Verbraucher zu informieren.

Die Aussage: Über 80 % der Medikamente sind geradewegs für die Tonne.

Ben Goldacre hat mit dem Buch “Die Pharma-Lüge” den Verdacht erhärtet, dass Studien und Zulassungen unterwandert werden.

Sofern wir also über die Personaleinsparungen in Krankhäusern sprechen, sollten wir unbedingt darüber sprechen, warum die Krankenhäuser kein Geld haben.

Eine mögliche Antwort ist die Versenkung von Steuergeldern in die Pharma-Branche.

Zahlen dazu:

Über rund € 294 Mrd. (2011) Jahresausgaben in der Gesundheit.
Etwa rund € 80 Mrd. (2011) Jahresausgaben davon in der Pharmazie.

Wenn nun davon etwa 80% “für die Tonne” sind, sprechen wir über € 64 Mrd. (2011) Gesamtpotential an Einsparungen. Diese letzte Zahl muss man selbstverständlich bereinigen um die Anzahl an Medikation, die als Ersatz zu dienen hat. Annahme ca. 20% – somit € 16 Mrd. (2011). Bleibt immer noch ein Einsparpotential in Höhe von rund € 48 Mrd.!

Sofern ein Mitarbeiter ca. € 2.400,- pro Monat kostet, haben wir die Chance, hier über 1,6 Millionen (!) Stellen neu aufzubauen oder diejenigen Krankenhäuser zu retten, die finanziell angeschlagen sind.

Schon mal darüber nachgedacht, wie Menschen gesunden, wenn sich Menschen Ihnen mit Zeit und Empathie zuwenden?

Fakt ist, die Pharmazie verschlingt Milliarden, ohne zu helfen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 781617
 579

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Makel der Gesundheitsindustrie“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Deutsche Revisionsstiftung

Bild: Wie die Pharma-Branche Patienten schadetBild: Wie die Pharma-Branche Patienten schadet
Wie die Pharma-Branche Patienten schadet
Wirkungslose Therapien, verheimlichte Studien und vertuschte Nebenwirkungen: Der britische Arzt Ben Goldacre enthüllt, wie Unternehmen Ärzte in die Irre führen – und Patienten schädigen. Ein exklusiver Vorabdruck seines neuen Buches „Die Pharma-Lüge“. Innerhalb von einer Stunde bekamen die Männer Kopf- und Muskelschmerzen. Dann verschlimmerte sich ihr Zustand. Sie bekamen hohes Fieber, wurden unruhig und vergaßen zeitweise, wer und wo sie waren. Innerhalb eines Tages ging es allen katastrophal schlecht: Flüssigkeit in der Lunge, Atembeschwer…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH KölnBild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Der Masterstudiengang Medizinökonomie mit dem Abschluss Master of Science mit den Schwerpunkten Medizin- und Behandlungsmanagement sowie Gesundheitsindustrie spricht in erster Linie Diplom- und Bachelor-Absolvent*innen an, die bereits in einem medizinisch-ökonomischen Bereich tätig sind oder dort tätig werden möchten und dabei eine anspruchsvolle Führungsposition …
Bild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH KölnBild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Der Masterstudiengang Medizinökonomie mit dem Abschluss Master of Science mit den Schwerpunkten Medizin- und Behandlungsmanagement sowie Gesundheitsindustrie spricht in erster Linie Diplom- und Bachelor-Absolvent*innen an, die bereits in einem medizinisch-ökonomischen Bereich tätig sind oder dort tätig werden möchten und dabei eine anspruchsvolle Führungsposition …
Bild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH KölnBild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Der Masterstudiengang Medizinökonomie mit dem Abschluss Master of Science mit den Schwerpunkten Medizin- und Behandlungsmanagement sowie Gesundheitsindustrie spricht in erster Linie Diplom- und Bachelor-Absolvent*innen an, die bereits in einem medizinisch-ökonomischen Bereich tätig sind oder dort tätig werden möchten und dabei eine anspruchsvolle Führungsposition …
Bild: BioLAGO schließt sich dem wegweisenden CEBR-Clusterverband anBild: BioLAGO schließt sich dem wegweisenden CEBR-Clusterverband an
BioLAGO schließt sich dem wegweisenden CEBR-Clusterverband an
… Nun ist das Gesundheitsnetzwerk BioLAGO diesem zentralen Clusterverbund als neues Mitglied beigetreten und zeigt damit erneut seine hohe Relevanz als tatkräftiger Akteur der Gesundheitsindustrie über regionale Grenzen hinweg.Die Mission von CEBR (Council of European Bioregions) ist es, eine europaweite Plattform für die Entwicklung von Netzwerken der …
Bild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH KölnBild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Der Masterstudiengang Medizinökonomie mit dem Abschluss Master of Science mit den Schwerpunkten Medizin- und Behandlungsmanagement sowie Gesundheitsindustrie spricht in erster Linie Diplom- und Bachelor-Absolventen an, die bereits in einem medizinisch-ökonomischen Bereich tätig sind oder dort tätig werden möchten und dabei eine anspruchsvolle Führungsposition …
Bild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH KölnBild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Der Masterstudiengang Medizinökonomie mit dem Abschluss Master of Science mit den Schwerpunkten Medizin- und Behandlungsmanagement sowie Gesundheitsindustrie spricht in erster Linie Diplom- und Bachelor-Absolventen an, die bereits in einem medizinisch-ökonomischen Bereich tätig sind oder dort tätig werden möchten und dabei eine anspruchsvolle Führungsposition …
Bild: BioLAGO-Projekt für das Labor der Zukunft: Schneller und sicherer zum Wohle des PatientenBild: BioLAGO-Projekt für das Labor der Zukunft: Schneller und sicherer zum Wohle des Patienten
BioLAGO-Projekt für das Labor der Zukunft: Schneller und sicherer zum Wohle des Patienten
D-Konstanz | Mit einer Fachveranstaltung mit internationalen Gästen startete das BioLAGO-Projekt „Labor 4.0 – intelligente Digitalisierung und Automatisierung für KMU am Bodensee“. Experten der Gesundheitsindustrie tauschten sich über neue Wege der Laborautomation aus. Regionale Experten der Laborautomation durch BioLAGO unter einem Dach vereint …
Bild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH KölnBild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Der Masterstudiengang Medizinökonomie mit dem Abschluss Master of Science mit den Schwerpunkten Medizin- und Behandlungsmanagement sowie Gesundheitsindustrie spricht in erster Linie Diplom- und Bachelor-Absolvent*innen an, die bereits in einem medizinisch-ökonomischen Bereich tätig sind oder dort tätig werden möchten und dabei eine anspruchsvolle Führungsposition …
Bild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH KölnBild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Der Masterstudiengang Medizinökonomie mit dem Abschluss Master of Science mit den Schwerpunkten Medizin- und Behandlungsmanagement sowie Gesundheitsindustrie spricht in erster Linie Diplom- und Bachelor-Absolvent*innen an, die bereits in einem medizinisch-ökonomischen Bereich tätig sind oder dort tätig werden möchten und dabei eine anspruchsvolle Führungsposition …
Bild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH KölnBild: Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Berufsfeld Gesundheitswirtschaft: Master Medizinökonomie an der RFH Köln
Der Masterstudiengang Medizinökonomie mit dem Abschluss Master of Science mit den Schwerpunkten Medizin- und Behandlungsmanagement sowie Gesundheitsindustrie spricht in erster Linie Diplom- und Bachelor-Absolvent*innen an, die bereits in einem medizinisch-ökonomischen Bereich tätig sind oder dort tätig werden möchten und dabei eine anspruchsvolle Führungsposition …
Sie lesen gerade: Makel der Gesundheitsindustrie