(openPR) Einige der größten deutschen Lebensmittelproduzenten diskutierten am 22.2.06 im Akademiehotel in Karlsruhe über die Bedeutung und die praktische Umsetzung der Europäischen Lebensmittelsicherheits-Verordnungen. In Form des sogenannten „Hygienepakets“ gelten die Vorschriften seit 1.1.2006 und sollen europaweit die Produktsicherheit verbessern. Ein wichtiger Bestandteil sind neue mikrobiologische Grenzwerte, deren Einhaltung in der Praxis teilweise größere Probleme aufwirft. Prof. Servé Notermans, Mitglied des entsprechenden Wissenschaftlergremiums der Europäischen Zentralbehörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erklärte, warum einige Grenzwerte so niedrig gesetzt wurden: die Industrie soll gezwungen werden, sich Lösungen auszudenken. Am Beispiel „Salmonellen“ wurde gezeigt, dass Produktgrenzwerte und tatsächliche Bedingungen in den Hühnerhöfen sich manchmal ausschließen. Hier sind Alternativen gefragt. Einige wurden im eingeschlossenen workshop diskutiert.
Auch die Vogelgrippe wird, nach Meinung der anwesenden Experten, ein Thema für die nächsten Jahre sein. Vielleicht wird die Aufstallpflicht ständig bestehen. Die hygienischen Anforderungen an Produzenten und Geflügelzüchter sind hoch, die Bereitwilligkeit, ihnen nachzukommen, ebenfalls.
Die ausgesprochen große Resonanz der Produktionsbetriebe auf den diesjährigen Informationstag des Food Production Quality Service (MicroMol GmbH) zeigte einmal mehr, dass verantwortungsvolle Produzenten die Sicherheit ihrer Produkte ganz nach oben hängen! Und das sind viele!









