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Dem Streik im öffentlichen Dienst fehlt die Rechtfertigung

Bild: Dem Streik im öffentlichen Dienst fehlt die Rechtfertigung
Dieter Maßhöfer, Interim Manager Finanzen & Controlling
Dieter Maßhöfer, Interim Manager Finanzen & Controlling

(openPR) Streiks sind legitim und dass sie möglich sind ist eine wesentliche Säule unseres demokratischen Zusammenlebens. Den streikenden öffentlichen Bediensteten fehlt aber diese Legitimation, weil sie praktisch unkündbar sind.

Kaisersesch, den 23.02.06. In der Regel geht es bei Arbeitskämpfen darum, dass die Arbeitnehmer eines Betriebes oder einer Branche sich ihren Anteil an den Gewinnen des Unternehmens oder der Branche erkämpfen. Beim geplanten Streik der Gewerkschaft Verdi ist das anders.
Die öffentlichen Arbeitgeber sind hoch verschuldet und wollen über unbezahlte zusätzliche 1,5 Stunden Mehrarbeit pro Woche Kosten sparen. Wäre der öffentliche Dienst ein privat geführtes Wirtschaftsunternehmen, so hätte er schon längs, um sein Überleben zu sichern, aus Finanznot Mitarbeiter entlassen müssen. Das hat nichts mit der Leistung der öffentlichen Arbeitnehmer zu tun. Die meisten erfüllen Ihren Job genau so gut oder schlecht wie ihre Kollegen in der Privatwirtschaft. Nur dort ist eines anders: Ein hoch verschuldeter Betrieb muss Kosten sparen, will er nicht Insolvenz anmelden. Nicht nur die schlechten, auch gute, motivierte Mitarbeiter werden dann entlassen damit der Betrieb überleben kann. Die öffentlichen Bediensteten sind aber praktisch unkündbar. Unabhängig von ihrer Leistung und Motivation genießen sie Kündigungsschutz.
Für diese Jobgarantie sind Arbeitnehmer in existenzgefährdeten privatwirt-schaftlichen Unternehmen gerne bereit mehr zu arbeiten. Wenn es wirklich ernsthaft darum geht ein Unternehmen vor der Insolvenz zu retten, so ist unentgeltliche Mehrarbeit eine schnell wirksame, sozialverträgliche Maßnahme, die bei den von Kündigung bedrohten Mitarbeitern noch nie auf ernsthaften Widerstand gestoßen ist. 1,5 Stunden zusätzliche Arbeit bei gleichem Lohn sind ein recht mildes Mittel um einer drohenden Arbeitslosigkeit zu entgehen.

Die Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes jammern auf hohem Niveau. Bei Ihnen geht es nicht wirklich um die Gefährdung ihrer Arbeitsplätze. Diesen Leidensdruck kennen sie nicht. Die öffentlichen Bediensteten haben nur dann ein legitimes Recht den Arbeitskampf zu führen, wenn sie auf ihr Privileg der faktischen Unkündbarkeit verzichten.

Kontakt:

Dieter Maßhöfer
Interim Manager Finance & Controlling
Steilbachstr. 13
56759 Kaisersesch

Tel.: 02653 – 8717
Mobil: 0172 – 23 25 705
E-Mail: E-Mail
Web: www.masshoefer-consulting.de

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