(openPR) Auf der CeBIT klärt ASM mit Technologie-Exponaten über die verschiedenen Arten der Datenspeicherung auf: Halle 1, Stand A62 (Dicom Deutschland AG)
Westerstede / Hannover, 23. Februar 2006. Mit einer Zeitreise durch die Welt der optischen Archivierung wird die ASM GmbH & Co. KG, Westerstede, den CeBIT-Besuchern spielerisch die Unterschiede der verschiedenen Speichertechnologien vermitteln. Am Stand der Dicom Deutschland AG (Halle 1, Stand A62) können Interessenten anhand zahlreicher Technologie-Exponate Speichermedien der vergangenen 20 Jahre sowie die heutigen und zukünftigen Technologien betrachten, anfassen und ausprobieren. Unter dem Motto „Datenspeicherung begreifen“ wird in acht Bereichen jeweils eine Technologie erklärt: Beginnend mit der Magneto-Optical-Disc über die CD und DVD bis hin zu den heutigen Blaulichtlaser-Medien PDD und UDO. Die restlichen Bereiche befassen sich mit zukünftigen Speicherformaten wie Holographie, HD-DVD und Blu-ray. Letztendlich wird noch die Funktionalität der Festplatte dargestellt. Jeder Bereich ist mit einem Laufwerk, einem Medium und einigen Medienslots der jeweiligen Technologie ausgestattet. So kann der Besucher selbst die unterschiedlichen Einsatzgebiete und Ablaufverfahren der verschiedenen Speicherarten „live“ erkunden. In Gegenwart eines ASM-Mitarbeiters werden die einzelnen Spezifikationen der Hardware verständlich erklärt.
„Viele Interessenten wissen oft gar nicht, welche der Technologien sich für ihre speziellen Archivanforderungen eignen. Man verliert schnell den Überblick, welche Formate über welche Funktionalitäten verfügen. Unsere Technologie-Exponate dienen dazu, die Leute schnell und informativ aufzuklären“, erläutert Johann Deters, Geschäftsführer der ASM GmbH & Co. KG. Gerade die neuen Formate der Blaulichtlaser-Medien wie Blu-ray, HD-DVD, PDD, UDO und der Holographie unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Nicht nur die Speicherkapazitäten und Datentransferraten variieren sondern auch die Einsatzzwecke sowie die Schreib- und Leseverfahren differenzieren sich voneinander sehr stark.
Nach der noch frischen Markteinführung von PDD und UDO könnte in Zukunft auch die holographische Datenspeicherung eine wichtige Rolle für die Langzeitarchivierung spielen. Bisherige Medien erreichen eine Kapazität von bis zu 30 Gigabyte (GB) und eine Transferrate von 8 Megabyte pro Sekunde (MB/s). Durch das Verfahren der Holographie wird sich das Speichervolumen auf 300 GB pro Datenträger und die Übertragungsrate auf 160 MB/s erhöhen. Wobei die physische Abmessung einer Disc (Durchmesser etwa 12 - 13 cm) nahezu identisch mit der heutigen sein wird. Erste Laufwerke befinden sich bereits bei ASM in der Testphase. Die auf der Holographie-Technologie basierenden Speichermedien werden sowohl mit einem roten als auch mit einem blau-grünen Laser beschrieben und gelesen. Mit einer Medienlebensdauer von mindestens 50 Jahre eignen sich die holographischen Datenträger bestens für die Langzeitarchivierung.
Unter der Rufnummer 04488 / 8496-46 (Helmut Schünemann) lassen sich im Vorfeld der Messe feste Termine für eine kostenlose Zeitreise durch die optische Speichergeschichte vereinbaren.










