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Vier Hochschulen gemeinsam auf dem Weg zur gesicherten „elektronischen Identität“

21.02.201416:13 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Vier Hochschulen gemeinsam auf dem Weg zur gesicherten „elektronischen Identität“
Die Teilnehmer des ?Scampii-4-eID?-Workshops an der Hochschule Harz.
Die Teilnehmer des ?Scampii-4-eID?-Workshops an der Hochschule Harz.

(openPR) Am Dienstag, dem 11. Februar 2014, waren die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Westfälische Wilhelms-Universität Münster gemeinsam mit Vertretern des Bundesministeriums des Innern (BMI) an der Hochschule Harz in Wernigerode zu Gast. Im Rahmen des Workshops „Scampii-4-eID“ (Smart Campi Integration) ging es um Fragen rund um die Einführung des neuen Personalausweises (kurz: nPA/eID) an Hochschulen im Rahmen der E-Government-Initiative des Bundes und weiterer Forschungsprojekte.



Prof. Dr. Hermann Strack, Hochschullehrer für Netzwerkmanagement und Praktische Informatik am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz, eröffnete die Veranstaltung mit Hinweisen auf aktuelle Entwicklungen. Teil dessen ist das E-Government-Gesetz 2013, welches Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bietet, mittels des neuen Personalausweises mit aktivierter eID sowohl verwaltungs- als auch wirtschaftsbezogene Vorgänge gesichert, datenschutzkonform und vollelektronisch über das Internet abzuwickeln. Die Hochschule Harz nimmt im Rahmen der E-Government-Initiative eine Vorreiterrolle ein, gibt ihre Erfahrungen weiter und wird gleichzeitig neue eID-Anwendungen schaffen. Die im letzten Jahr durch eine Projektgruppe unter Leitung von Hermann Strack erzielten Ergebnisse, die zukunftsweisende und bereits in Betrieb genommene Anwendungen für Studierende beinhalten, sollen als Beispiel dienen und weiterentwickelt werden - auch im Verbundprojekt Scampii (Smart Campi Integration) mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Dazu gehört u.a. eine vielfältig nutzbare Gästeplattform, die z.B. einfache eID-basierte Web-Anmeldungen von Weiterbildungsteilnehmern ohne große „Tipparbeit“ ermöglicht. „Damit werden wir auch auf der CeBIT 2014 vom 10. bis 14. März in Hannover vertreten sein“, so der Projektleiter.

Im weiteren Verlauf des Workshops besprachen die Teilnehmer Pläne und Strategien für zukünftige gemeinsame Projekte, die auch außerhalb des Hochschulkosmos für Verwaltungen und Wirtschaft nutzbar sein sollen, jedoch von künftigen Fördermöglichkeiten abhängen. Eine Anregung der Hochschule Harz stieß dabei auf großes Interesse. „Die Entwicklung einer eID-gesicherten Anwendung mit dem neuen Personalausweis zur Rücksetzung vergessener Passwörter per Internet ist wünschenswert. Studierende und Mitarbeiter, die sich beispielsweise im Ausland befinden, können sich so eine aufwändige Anreise zum Campus sparen und selbst sensibelste Daten sicher und zuverlässig ändern“, erläuterte Christian Olbricht vom Rechenzentrum.

Prof. Dr. Olaf Drögehorn, Prorektor für Informations- und Kommunikationstechnologien sowie E-Learning, nahm ebenfalls teil. Er überbrachte ein Grußwort des Rektorates und wies auf die Wichtigkeit der Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten durch den Bund hin, insbesondere mit Fokus auf Synergien im Rahmen der internet-basierten Verwaltungsmodernisierung in Sachsen-Anhalt. „Viele aktuelle Bedrohungen wie wir sie jetzt wieder aus den Medien vernehmen, u.a. die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik vermeldete E-Mail-Attacke mit über 16 Millionen Betroffenen, wären bei Einsatz des neuen Personalausweises mit aktivierter eID nicht möglich gewesen“, wusste Prof. Dr. Hermann Strack zu berichten.

Das Projekt Scampii wird vom Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt mit Unterstützung von EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) finanziert (EFRE-FKZ 11.03/41.03) und umgesetzt. Beteiligt an den Projekten rund um den nPA ist auch das InnoLab SecInfPro-Geo an der Hochschule Harz (KAT-Innovationslabor Security, Infrastructure, Process Integration & Geographical Information Systems), weitere Informationen unter: http://netlab.hs-harz.de/research/secinfpro-geo/

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