(openPR) Größere Praxen mit mehreren Behandlungszimmern und Ärzten stehen vor vielen organisatorischen Problemen. Eines davon ist, die Kommunikation zwischen den Akteuren in der täglichen Routine. Am besten sollten interne Abstimmungen in einer Weise erfolgen, dass Patienten sich davon nicht gestört fühlen. Zudem sollten die Informationen möglichst direkt und unmittelbar ihren Adressaten finden.
Da sich ein Großteil der Praxistätigkeit am PC abspielt, bietet es sich an, diesen auch für die praxisinterne Kommunikation zu verwenden. Die dazu geeignete Software-Gattung wird als Instant Messenger bezeichnet. Nicht jedes Instant-Messenger-Produkt ist für die Verwendung in Praxen gleichermaßen geeignet. Weil potenziell auch Patientendaten in den Nachrichten enthalten sein können, fallen alle Lösungen aus, die externe Server als Vermittlungszentrale bemühen.
In Zusammenarbeit mit Arztpraxen wurde von der Tübinger Softwareschmiede Datinf das Programm NettSend entwickelt. Die Idee hinter diesem Programm ist einfach aber praktisch. PCs im Netzwerk haben immer einen eindeutigen Namen, der häufig sogar so gewählt wurde, dass der Standort oder die Funktion erkennbar ist. Wenn ein PC eingeschaltet wird, meldet sich dieser bei allen anderen PCs und erscheint mit seinem Namen automatisch in der Liste der verfügbaren Empfänger. Zum Versenden einer Nachricht ist der Empfänger mit zwei Mausklicks ausgewählt und mittels der konfigurierbaren Textbausteine lassen sich auch komplexere Aufgaben sehr effizient delegieren.
Am Empfänger-PC öffnet sich ohne merkliche Verzögerung ein kleines Fenster mit der Nachricht und direkt darunter einem Eingabefeld für eine Antwort oder Bestätigung.
Wie bei jeder Routine-Kommunikation sollten auch mit Sofort-Nachrichten am PC sparsam umgegangen werden. Immerhin wird der Empfänger ja kurz in seiner Tätigkeit unterbrochen. Trotzdem ist mit dieser Lösung eine deutlich ruhigere und entspanntere Atmosphäre in der Praxis erreichbar, schon weil für Nachfragen der eine oder andere Weg mit dem dazugehörigen Türklappen entfällt, das Telefon nicht ganz so häufig klingelt oder sogar die Sprechanlage verzichtbar ist.
Und falls es an heißen Sommertagen einmal Eis für alle gibt, lässt sich diese Mitteilung sehr leicht über den 'An alle'-Knopf verbreiten. Ob es sich lohnt, für diese Nachricht einen Textbaustein anzulegen, darf jeder für sich selbst entscheiden.








