(openPR) „Saarlouis ist eine Sportstadt“, so Oberbürgermeister Henze am vergangenen Mittwoch im Stadtrat. Grund seiner Freude war die Vorstellung des Sportentwicklungsplanes für die Stadt Saarlouis. Dr. Stefan Eckl vom Stuttgarter Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (ikps) stellte die Ergebnisse der nahezu zweijährigen Arbeit vor.
Ein Ergebnis, das die Stadträte aufhorchen ließ: Fast 70 Prozent der Saarlouiser, so ein Ergebnis aus der repräsentativen Befragung der Bevölkerung, bewerten Saarlouis als Sportstadt. Eckl verwies in der Vorstellung mehrmals auf die überdurchschnittlich gute Bewertung der Voraussetzungen für Sport und Bewegung in Saarlouis.
Dennoch wurden auch Kritikpunkte deutlich. Unter anderem kämpfen einige Sportvereine mit einem großen Mangel an ehrenamtlicher Mitarbeit, die Sportstättenkapazitäten sind nach Angaben der Vereine knapp oder neue Herausforderungen wie die Ganztagsschule werfen völlig neue Fragen der Jugendarbeit auf.
Um hier der Politik und den Sportvereinen eine Hilfestellung zu geben, wurde gemeinsam mit dem Stadtverband für Sport, den Sportvereinen, aber auch mit den Vertretern aus Schulen, Kindertageseinrichtungen, Behindertenbeirat und der Kommunalpolitik ein Sportentwicklungsplan erarbeitet, der den Rahmen für die Sportpolitik in den kommenden Jahren bilden soll. „Mit den mit den Betroffenen abgestimmten Leitzielen und Empfehlungen sind wir nun in der Lage, die Voraussetzungen für Sport und Bewegung in unserer Stadt noch besser als bisher zu steuern und auf die Bedarfe der gesamten Bevölkerung – auch der Sportler außerhalb der Sportvereine – einzugehen“, so Henze.
Auch aus Sicht des organisierten Sports ist der Sportentwicklungsplan ein großer Wurf. Der Vorsitzende des Stadtverbands für Sport, Werner Hiery: „Die Sportvereine haben nun Zahlen und Daten an der Hand, um ihre Vereinsarbeit besser auf die Bedarfe der Bevölkerung abstimmen zu können.“ Für den Stadtverband für Sport kommen ebenfalls Änderungen zu, sieht der Sportentwicklungsplan doch in Zukunft eine größere Bedeutung des Verbands als Koordinator und Dienstleister für die Sportvereine.










