(openPR) Vor kurzem präsentierten Jörg Wetterich und Henrik Schrader vom Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung den im Jahr 2013 erarbeiteten Sportentwicklungsplan im Weinsberger Gemeinderat. Bürgermeister Thoma bedankte sich bei den Institutsvertretern für die fachkundige, professionelle und angenehme Zusammenarbeit. Ebenso bei allen anderen mitwirkenden Weinsberger Bürgerinnen und Bürgern, denn der Sportentwicklungsplan wurde von einer heterogenen und über dreißigköpfigen lokalen Planungsgruppe innerhalb von nur fünf Sitzungen einstimmig erarbeitet.
Viel Lob kam auch aus den im Gemeinderat vertretenden Fraktionen. Der Bürgerbeteiligungsprozess trage bereits heute schon erste Früchte, denn unter den Vertreter/-innen der Sportvereine herrsche seit Beginn der partizipativen Planung ein reger Gedankenaustausch. „Wir hatten den Vorstand eines anderen Sportvereins zu unserer Weihnachtsfeier 2013 eingeladen – und sie sind gekommen – das wäre früher fast undenkbar gewesen“, meinte ein Gemeinderat. Des weiteren wurde hervorgehoben, dass das erarbeitete Sportkonzept in sich stimmig sei und auch umsetzungsfähige und finanziell vertretbare Lösungen enthalte. So kam die Planungsgruppe beispielsweise zum Entschluss, dass die Stadt Weinsberg die sanierungsbedürftige Wettkampfbahn nicht sanieren und modernisieren solle. Ein Teil der eingesparten Sanierungs- und Modernisierungskosten müsse stattdessen in die Aufwertung der Schulsportanlage investiert werden, die dann zukünftig auch von den vereinsorganisierten Leichtathleten zu nutzen sei.
Wetterich und Schrader zeigten sich sehr beeindruckt von der aktiven und konstruktiven Mitarbeit aller Beteiligten über den gesamten Planungsprozess und appellierten an die Damen und Herren Gemeinderäte, nun zeitnah in die Umsetzungsphase einzutreten und die Weinsberger Aufbruchsstimmung im Sport, z.B. mit Anreizsystemen über die kommunale Sportförderung, zusätzlich positiv zu unterstützen.






