(openPR) Die Kinderinvaliditätsversicherung bietet einen umfassenden finanziellen Schutz für die Folgen schwerer Erkrankungen oder eines Unfalls. Gute Kinderinvaliditätsversicherungen haben aber auch ihren Preis. Selbst Verbraucherschützer werden bei der Auswahl und Bewertung der Tarife vor größere Probleme gestellt. „Die Angebote werden undurchsichtiger“ titelte die Zeitschrift „Öko-Test“ im August 2013.
Die überwiegende Zahl der Eltern schließt für ihren Nachwuchs eine Kinderunfallversicherung ab. Dies ist grundsätzlich sinnvoll und außerdem recht preiswert. Eine Unfallversicherung zahlt eine vereinbarte hohe Summe, wenn eine bleibende Behinderung auf Grund eines Unfalls bestehen bleibt.
Die große Mehrzahl bleibender Gesundheitsschädigungen wird allerdings nicht durch Unfälle, sondern durch Krankheiten hervorgerufen. In diesen Fällen greift eine reine Unfallversicherung nicht. Hier würde eine leistungsstarke Kinderinvaliditätsversicherung einspringen und z.B. eine lebenslange monatliche Rentenzahlung leisten.
Bei der Auswahl des geeigneten Tarifs gibt es etliche Fallstricke: Ein reiner Preisvergleich ist nicht zielführend, da sich die Tarife in ihrem Leistungsumfang deutlich unterscheiden.
Besonders wichtig ist die Frage, welche Krankheiten und Unfälle mitversichert sind: Es gibt nämlich preiswertere Tarife, welche nur bei Eintritt fest definierter Infektionskrankheiten leisten. Diese Tarife bieten keinen umfassenden Schutz. Versichert sind nur eher kleine Teilbereiche (sog. Ausschnittsdeckung). Besser sind solche Angebote, die umfänglich leisten und nicht auf einzelne fest definierte Krankheitsbilder abzielen.
In diesem Zusammenhang müssen auch die Leistungsausschlüsse beachtet werden. Üblich ist, dass Neurosen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind. Nur wenige Anbieter versichern diesen Bereich mit.
Bietet der Tarif eine Einmalzahlung bei Eintritt einer Behinderung an?
Diese Einmalzahlung ist sinnvoll, um ggf. das Haus oder die Wohnung behindertengerecht umzubauen oder eine besonders aufwändige Therapie zu bezahlen, die nicht von der Krankenkasse übernommen wird.
Bietet der Versicherer automatisch ein Rehabilitations- Management an?
Einige gute Tarife leisten für eine professionelle Betreuung mit dem Ziel, dem betroffenen Kind (und den Angehörigen) ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Besonders zu empfehlen sind solche Tarife, die ein Umstellungsrecht ohne Gesundheitsprüfung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Funktionsinvaliditätsversicherung beinhalten. Es ist ein enormer Vorteil, wenn der Vertrag später ohne eine erneute Beantwortung von Gesundheitsfragen in einen leistungsstarken Erwachsenen-Tarif umgestellt werden kann.
Kein Versicherer erfüllt bislang alle Kriterien bestmöglich. Allerdings sollte man bei der Auswahl des passenden Angebots darauf achten, dass möglichst viele Punkte gut abgesichert sind.
Weitere Informationen zum Thema Kinderinvaliditätsversicherung sind auf der Internetseite http://Kinderinvaliditaet.BASS-Makler.de zu finden.












