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Nest Thermostat weckt Bedenken bei Datenschützern

30.01.201416:51 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Gerade im Kontext der Energiewende klingen die Versprechungen des NEST Gründers und CEO Tony Fadell verlockend: Bis zu 20% der Heizkosten könnten durch den Einsatz des Nest Thermostats eingespart werden.
Nach erfolgter Installation lernt der Thermostat selbstständig aus dem Nutzerverhalten und präsentiert schon nach einer Woche des Anlernens durch den Benutzer ein individuelles Heizprofil mit Maximal- und Minimaltemperaturen und Heizpausen wegen Abwesenheiten.


In der Theorie klingt das sinnvoll und praktisch: Reduzierung des Energiebedarfs durch Vermeidung unnötiger Heizleistung. Als Zusatz erhält der Benutzer eine kostenlose App, über die sich die Heiz- oder Kühlleistung manuell regulieren lässt.
Der Preis, den man für diese Innovationen zahlen muss, geht allerdings weit über die Anschaffungskosten des "Nest learning Thermostat" hinaus und lässt sich mit einem Zitat von Ryan Block, einem Journalisten, der momentan für AOL tätig ist, sehr gut umschreiben: "Dank Nests eingebauter Sensoren weiß Google jetzt, wann Sie zu Hause sind, in welchem Zimmer Sie sich aufhalten und wann Sie weg sind."
Der Nest Thermostat überträgt sämtliche Sensordaten auf einen Nest Server. Zwar versichert Tony Fadell, dass die erhobenen Daten lediglich zur Verbesserung der hauseigenen Dienste und Produkte genutzt werden, behält sich aber das Recht vor, diese Regeln zukünftig zu ändern.
Sämtliche Funktionen, die dieses System bietet, könnten auch ohne eine pauschale Datenübertragung an externe Server realisiert werden. Die Umsetzung von Nest legt die Vermutung nahe, dass der wahre Grund der Vernetzung von Hausgeräten weniger etwas mit dem Sparen von Energie zu tun hat als viel mehr mit Erfassung von persönlichen Daten.
Aber es gibt auch Alternativsysteme, die ähnliche Funktionen bieten und das gleiche Energiesparpotential ausnutzen. Für den Business Bereich stellte das Berliner Unternehmen INNOVenture vor kurzem das Heizungssteuerungssystem INNOConomy (http://www.innoventure.de/produkte-service/innoconomy-heizungssteuerung) vor:
Als Bestandteil eines umfangreichen Ressourcenmanagementsystems greift INNOConomy entweder auf nutzartbasierte Heizpläne zurück oder erhält Informationen von firmeninternen Zeiterfassungssystemen. Zusätzlich lässt sich die Heizleistung einzelner Heizkörper, Räume oder Etagen über eine App regulieren. So werden ungenutzte Räume nicht beheizt und gleichzeitig Sondernutzungen ermöglicht, die mit einer herkömmlichen, zentralen Heizungssteuerung gar nicht oder nur mit langer Planungszeit umgesetzt werden könnten.
Michael Anders, geistiger Vater von INNOConomy, beschreibt die Vorzüge des Systems wie folgt: "Die optimale Nutzung von energetischen Ressourcen ist ein wichtiger Schritt bei der Erreichung der Ziele im Rahmen der Energiewende.
Mit dem Einsatz von INNOConomy und der damit verbundenen raumgenauen, bedarfsgerechten Steuerung der Heizung leistet man einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Energiebedarfs und senkt dadurch automatisch die entstehenden Kosten."
Ein großer Vorteil von INNOConomy gegenüber Alternativprodukten ist die Möglichkeit, das Herzstück des Systems, nämlich die Steuersoftware, hausintern im Intranet zu betreiben. Das erhält die Unabhängigkeit von externen, nicht kontrollierbaren Servern. Die Datenhoheit verbleibt beim Anwender.

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