openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Landtagsanhörung zum Facebook-Verbot

07.09.201111:27 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Landtagsanhörung zum Facebook-Verbot
Sören Mohr, 1. Vorsitzender des Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein e.V. (DiWiSH)
Sören Mohr, 1. Vorsitzender des Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein e.V. (DiWiSH)

(openPR) DiWiSH fordert Datenschutzbeauftragten Weichert zur Rücknahme der Bußgeldandrohung auf

Kiel, 07.09.2011 – Sören Mohr, 1. Vorsitzender des Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein e.V. (DiWiSH), hat sich im Vorfeld der heutigen Landtagsanhörung zum Facebook-Verbot in einem Schreiben an Dr. Thilo Weichert gewandt. Darin fordert Mohr den Landesbeauftragten für den Datenschutz im Namen der DiWiSH auf, die Bußgeldandrohung in Höhe von bis zu 50.000 Euro nach der Anhörung „sofort und unmissverständlich zurückzunehmen“. Im Gegenzug bietet die DiWiSH ihre volle Unterstützung bei einem gemeinsamen „erfolgreichen Weg zu mehr Datenschutz in der Wissensgesellschaft“ an.

Das Schreiben erläutert, weshalb Weicherts Arbeit als Datenschützer im Fall des Facebook-Verbots nicht die gewohnte Zustimmung der DiWiSH erfährt. Neben der „unklaren Rechtslage“ führt Mohr unter anderem eine „massive Verunsicherung“ schleswig-holsteinischer Unternehmen und den damit verbundenen Standortnachteil für das Land auf. „Wir befinden uns in einer Wissensgesellschaft. In dieser werden Informationen geteilt, Dokumente gemeinsam erarbeitet, Informationsteile aggregiert und zu neuem Wissen verdichtet“, so Mohr. „Das Informations- und Publikationsbedürfnis ist vielen wichtiger als die Bedenken von Datenschützern. Die Werte haben sich in der Wissensgesellschaft verändert.“

Einen erfolgreichen Weg zu mehr Datenschutz sieht die DiWiSH zum Beispiel in einer datenschutzrechtlichen Aufklärung der Bürger, in der Bereitstellung datenschutzfreundlicher Browsertechnologie und in der Belohnung von datenschutzfreundlichem Verhalten im Netz – nicht aber in dem regional beschränkten Nutzungsverbot weltweit erfolgreicher Plattformen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 568383
 1066

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Landtagsanhörung zum Facebook-Verbot“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von DiWiSH e.V.

DiWiSH warnt: Facebook-Verbot ist enormer Standortnachteil für Schleswig-Holstein
DiWiSH warnt: Facebook-Verbot ist enormer Standortnachteil für Schleswig-Holstein
Kiel, 19.08.2011 Die Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein e.V. (DiWiSH) sieht in der Anti-Facebook-Kampagne von Dr. Thilo Weichert weitreichende negative Konsequenzen für Unternehmen in Schleswig-Holstein: "Mit seinen Forderungen schießt Herr Weichert weit über das Ziel hinaus und schwächt die Vermarktungsmöglichkeiten schleswig-holsteinischer Unternehmer", äußert sich Sören Mohr, 1. Vorsitzender der DiWiSH, zu den Forderungen des Landesbeauftragten für Datenschutz. Diese beinhalten ein Löschen sämtlicher Fanpages bei Facebook und Social P…
Bild: Mit konsequentem Online-Marketing Flughöhe gewinnenBild: Mit konsequentem Online-Marketing Flughöhe gewinnen
Mit konsequentem Online-Marketing Flughöhe gewinnen
Schleswig-Holsteins digitale Wirtschaft diskutierte in der gestrigen Nordclick Lounge die Zukunft des Online-Marketings und die Erfolgschancen einer 360°-Online-Strategie am Beispiel der Fluggesellschaft Germanwings. Kiel, 20. November 2008: Online-Marketing ist ein Zukunftsmarkt mit scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten. Neben klassischer Online-Werbung gelten zunehmend auch neue Targeting-Methoden sowie Mobile- und Video-Werbung als salonfähig. Junge Ideenschmieden für Widget-Marketing und Online-Relations-Agenturen halten deutschlandweit –…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: BD-Fraktion fordert sofortiges Verbot des Vereins „tumulte“Bild: BD-Fraktion fordert sofortiges Verbot des Vereins „tumulte“
BD-Fraktion fordert sofortiges Verbot des Vereins „tumulte“
Pressemitteilung _Bremen, 09.12.2024_ BD-Fraktion fordert sofortiges Verbot des Vereins „tumulte“ Timke: Tumulte und Indymedia - Brutstätten des Linksextremismus Auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS DEUTSCHLAND wird sich die Bremische Bürgerschaft (Landtag) im Rahmen einer Aktuellen Stunde in der Mittwochssitzung (11.12.) mit dem Linksextremismus befassen. In diesem Zusammenhang fordert die Fraktion das Verbot des Bremer Vereins "tumulte" und der dazugehörigen Plattform "tumulte.org". "tumulte.org", ein Bremer Regionalableger, welcher der link…
Verkehrsminister Herrmann will Radverkehrsanteil in Bayern nahezu verdoppeln
Verkehrsminister Herrmann will Radverkehrsanteil in Bayern nahezu verdoppeln
… Bayern einen Kongress zum Radverkehr in Bayern ausrichten. Der Innenminister verwies darauf, dass die strategische Ausrichtung des neuen Radverkehrs-planes nicht zuletzt auch auf der Landtagsanhörung der AGFK Bayern mit dem ADFC Bayern und und anderen Organisationen im Herbst 2014 beruht: Der Input der Verbände hat zusammen mit einer Online-Umfrage …
Bild: Facebook: Gericht verbietet Löschung KommentarsBild: Facebook: Gericht verbietet Löschung Kommentars
Facebook: Gericht verbietet Löschung Kommentars
Das Landgericht Berlin hat eine einstweilige Verfügung gegen die Löschung eines Facebook-Kommentars erlassen. Es handelt sich nach unserer Kenntnis damit um das erste dementsprechende Urteil. Der Kommentar des Antragstellers wurde von Facebook unter dem Hinweis auf einen Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards des Unternehmens gelöscht und der Nutzer wurde für 30 Tage gesperrt. Das Landgericht Berlin verbot Facebook jetzt mit einstweiliger Verfügung, den Kommentar zu löschen beziehungsweise den Nutzer zu sperren. Da es sich bei einer Einst…
Bild: Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter für einen sensiblen Umgang im Mitmach-Netz schulen – und davon profitierenBild: Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter für einen sensiblen Umgang im Mitmach-Netz schulen – und davon profitieren
Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter für einen sensiblen Umgang im Mitmach-Netz schulen – und davon profitieren
Um erfolgreiches Social Media Marketing zu betreiben, müssen sich Unternehmen strategisch auf die Chancen und Risiken des Web 2.0, dem sogenannten Mitmach-Netz, vorbereiten. Gerade die Außenkommunikation eines Unternehmens hängt immer stärker von den eigenen Mitarbeitern ab. Nachlässige Beiträge in Foren oder freizügige Profile bei Xing, Facebook und StudiVZ können Unternehmen beträchtlich schaden. Damit dieses Risiko eingedämmt wird, bietet Cubic Consulting jetzt für den richtigen Umgang im Netz Schulungen an. In den vergangenen Jahren habe…
Bild: „Da geht noch mehr“-Party wird teuerBild: „Da geht noch mehr“-Party wird teuer
„Da geht noch mehr“-Party wird teuer
Eine illegale „Facebook-Party“ kommt einem 20-Jährigen aus Konstanz (Baden-Württemberg) teuer zu stehen: Er hat einen Gebührenbescheid über 227.052 Euro erhalten. Der junge Mann hatte zu einer Party über Facebook geladen. Zuvor war er selbst Besucher verschiedener Facebook-Parties, als er auf die schlaue Idee kam, „Da geht noch mehr, das kannst du noch besser machen“. Das ist ihm zumindest hinsichtlich der Kosten sicherlich ganz gut gelungen. Der junge Mann hatte offenbar mehrmals zu seiner Party Anfang Juli eingeladen. Auf der Party kam es …
Saudi-Arabien: Facebook-Blockade aufgehoben
Saudi-Arabien: Facebook-Blockade aufgehoben
In Saudi-Arabien wurde der Zugriff auf Facebook kurzfristig geblockt. Die saudi-arabische Kommunikationsbehörde meldete moralische Bedenken an und verbot die Homepage umgehend. Angeblich ließen sich die Gedanken des Social Networks nicht mit den Werten des extrem konservativen muslimischen Landes vereinbaren. Jeder, der sich in Saudi-Arabien befand und versuchte, sich bei Facebook einzuloggen, erhielt eine Fehlermeldung. Dies wurde nun allerdings wieder revidiert, die Facebook-Blockade ist aufgehoben! Weshalb die Behörde ihr Verbot so sch…
Bild: Karriere.at-Umfrage: Jeder zweite Arbeitnehmer checkt Privat-Mails, Facebook & Co. während der ArbeitszeitBild: Karriere.at-Umfrage: Jeder zweite Arbeitnehmer checkt Privat-Mails, Facebook & Co. während der Arbeitszeit
Karriere.at-Umfrage: Jeder zweite Arbeitnehmer checkt Privat-Mails, Facebook & Co. während der Arbeitszeit
Verbote zeigen wenig Wirkung – Unternehmer müssen Guidelines definieren Linz, 3. März 2011 – E-Banking, Privatmails checken oder schnell noch die aktuelle Facebook-Konversation durcharbeiten: Nach den Ergebnissen einer Online-Umfrage des österreichischen Online-Jobportals karriere.at (http://www.karriere.at) unter 562 Arbeitnehmern und 141 Arbeitgebern aus Österreich alles Dinge, die ein Großteil der heimischen Arbeitnehmer gerne auch einmal am Arbeitsplatz erledigt. Knapp jeder vierte Angestellte (23 Prozent) sagt sogar: „Das mache ich imme…
DiWiSH warnt: Facebook-Verbot ist enormer Standortnachteil für Schleswig-Holstein
DiWiSH warnt: Facebook-Verbot ist enormer Standortnachteil für Schleswig-Holstein
Kiel, 19.08.2011 Die Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein e.V. (DiWiSH) sieht in der Anti-Facebook-Kampagne von Dr. Thilo Weichert weitreichende negative Konsequenzen für Unternehmen in Schleswig-Holstein: "Mit seinen Forderungen schießt Herr Weichert weit über das Ziel hinaus und schwächt die Vermarktungsmöglichkeiten schleswig-holsteinischer Unternehmer", äußert sich Sören Mohr, 1. Vorsitzender der DiWiSH, zu den Forderungen des Landesbeauftragten für Datenschutz. Diese beinhalten ein Löschen sämtlicher Fanpages bei Facebook und Social P…
Bild: Landtagsanhörung zum Landesklimaschutzgesetz Baden-Württemberg am 4. Juli 2013Bild: Landtagsanhörung zum Landesklimaschutzgesetz Baden-Württemberg am 4. Juli 2013
Landtagsanhörung zum Landesklimaschutzgesetz Baden-Württemberg am 4. Juli 2013
Chemieindustrie: keine regionalen Mehrbelastungen durch Klimaschutzgesetz Stuttgart/Baden-Baden, 4. Juli 2013. Anlässlich der Landtagsanhörung zum Entwurf des Landesklimaschutzgesetzes Baden-Württemberg hat sich die chemische Industrie im Land zu Wort gemeldet: „Das Landesklimaschutzgesetz darf keine regionalen Mehrbelastungen für die Industrie bringen. …
Bild: Facebook muss das Datensammeln stoppenBild: Facebook muss das Datensammeln stoppen
Facebook muss das Datensammeln stoppen
Der Bundesgerichtshof hat am 23.06.2020 zum Aktenzeichen KVR 69/19 vorläufig den Vorwurf der missbräuchlichen Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung durch Facebook bestätigt und entschieden, dass dieses Verbot zum Datensammeln vom Bundeskartellamt durchgesetzt werden darf. Aus der Pressemitteilung des BGH Nr. 80/2020 vom 23.06.2020 ergibt sich: Facebook verwendet Nutzungsbedingungen, die auch die Verarbeitung und Verwendung von Nutzerdaten vorsehen, die bei einer von der Facebook-Plattform unabhängigen Internetnutzung erfasst werden.…
Sie lesen gerade: Landtagsanhörung zum Facebook-Verbot