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Shared Value. Ein neues Verständnis von Besitz und die Konsequenzen für die Markenführung

30.01.201416:51 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung
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Ole Tillmann, Ines Imdahl, Marc Sasserath, Dr. Mark Speich und Jörg Rheinboldt
Ole Tillmann, Ines Imdahl, Marc Sasserath, Dr. Mark Speich und Jörg Rheinboldt

(openPR) Berlin, 30. Januar 2013 – Die Markenberatung Sasserath Munzinger Plus hat am 23. Januar mit ca. 100 geladenen Gästen den 6. Club der Markenfreunde in der Humboldt Viadrina School of Governance (HVSG) veranstaltet.
Obwohl die Sharing Economy in aller Munde ist, blieben die Konsequenzen für die Markenführung bisher weitestgehend unbeachtet, weshalb Sasserath Munzinger Plus die Möglichkeiten, die sich für Marken aus der Sharing Economy ergeben, in den Mittelpunkt des Events rückte.



„Shared Value“ ist ein konzeptueller Rahmen, der von Strategie-Guru Michael Porter definiert wurde und die unternehmerische mit der gesellschaftlichen Wertschöpfung vereint – anstatt sie, wie im bisherigen Modell des Kapitalismus, separat zu betrachten.

Dr. Mark Speich, Geschäftsführer der Vodafone Stiftung, zeigte auf, wie Unternehmen sich in der Sharing Economy von dem „Deckmantel“ CSR befreien können. An dem Beispiel M-PESA, einer Applikation für bargeldlosen Zahlungsverkehr für den afrikanischen Markt – ein Land, in dem nur die Minderheit der Bevölkerung über ein eigenes Bankkonto verfügt – zeigte Dr. Speich, wie Vodafone über mobile Lösungen gesellschaftlichen und ökonomischen Mehrwert verknüpft.

Diese ökonomische Perspektive ergänzte Ines Imdahl, Geschäftsführerin von rheingold Salon, welche das Teilen aus psychologischer Sicht beleuchtete. Sie erläuterte, dass ein Unternehmen sich erst dann nachhaltig engagieren kann, wenn es selbst nachhaltig davon profitiert und begründete den Trend zum Teilen nicht durch altruistische Motive – sondern durch egoistische. Menschen – und somit auch Unternehmen – teilten nur, wenn sie auch selbst etwas davon hätten, so Imdahl. Am Ende zähle jedoch das Ergebnis und so könne in der Sharing Economy jeder profitieren, folgerte Gastgeber Marc Sasserath.

Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Humboldt Viadrina School of Governance richtete die politische Perspektive auf das Teilen von Waren und beschrieb den Menschen als „soziales, politisches Wesen“– das nur in der Gemeinschaft mit anderen – nicht aber allein über den Konsum glücklich ist.

Pola Kobbe von Sasserath Munzinger Plus ging auf die Reputation der Marke und der einzelnen Nutzer in der Sharing Economy ein. Sie betonte die steigende Bedeutung der Reputation – einer „Währung“, die künftig sogar über dem Einfluss eines Menschen stehen könnte. Denn wo sogenannte „zweite Märkte“ entstehen und Menschen untereinander teilen und tauschen, ist das Herstellen von Vertrauen unter Fremden eine Voraussetzung für den Erfolg einer Marke.

Priya Prakash, Gründerin von Design for Social Change (D4SC) stellte Changify vor. Mittels der Applikation können Marken mit Bürgern, lokalen Unternehmen und Behörden kooperieren, um Probleme in der Nachbarschaft gemeinsam zu lösen. Sie wies auf die Bedeutung des Nutzens einer Marke hin, woran auch Heike Kindel von Sasserath Munzinger Plus anknüpfte. Sie sprach von der Herausforderung, als Marke neben funktionalen und emotionalen auch zunehmend gesellschaftlichen Nutzen zu stiften. Dabei sei das Unternehmen gefordert, nicht nur innerhalb seines Kernterritoriums Lösungen zu bieten, sondern verstärkt außerhalb des Unternehmens freie Kapazitäten zu erkennen, um neue Services oder Produkte zu bieten.

An der Podiumsdiskussion, die von Ole Tillmann, Moderator und Gründer von PEAK Creative Leadership, moderiert wurde, nahm neben Dr. Mark Speich, Ines Imdahl, Marc Sasserath, auch Jörg Rheinboldt, Gründer von M10 und Geschäftsführer von Axel Springer Plug and Play, teil. Es wurde deutlich, dass Sharing Elemente zunehmend Einfluss auf den Erfolg von Unternehmen haben werden, dies jedoch nicht nur eine langfristige Perspektive, sondern auch „Schutzräume“ für Shared Value im Unternehmen erfordert.

Abseits der Theorie wurde den Gästen zudem die Möglichkeit geboten, mittels eines 3D Druckers ihren eigenen Kopf von Wolf Jeschonnek von Fab Lab drucken zu lassen und „soziales Bier“ von Quartiermeister zu probieren.




Unter den Markenfreunden waren: Arno Mahlert, Willi Schalk, Marlene Wiegreffe und Julia Bayer (beide Daimler AG), Holm Münstermann (Axel Springer SE), Matthias Gieschen (TUI AG) und Andreas Neef (L’Oréal Deutschland GmbH)

„Wir freuen uns über den großen Zuspruch zum 6. Club der Markenfreunde – das Thema Shared Value hat höchste Relevanz, die Diskussion lieferte gute Erkenntnisse für die Umsetzung, und die Atmosphäre war wie schon in den letzten Jahren großartig“ resümiert Uwe Munzinger, Sasserath Munzinger Plus.

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