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JuLis fordern mehr Sicherheit in Schulbussen

15.02.2006 • 16:48 Uhr • Politik, Recht & Gesellschaft
Mehr Sicherheit beim Schülertransprt - Das fordern die Jungen Liberalen
Mehr Sicherheit beim Schülertransprt - Das fordern die Jungen Liberalen

(openPR) OSTFRIESLAND/EMDEN. Die Jungen Liberalen (JuLis) in Ostfriesland fordern eine Optimierung der Sicherheit in der Schülerbeförderung. Schon seit langem werden immer wieder Stimmen laut, die überfüllte Busse und Drängelei an den Haltestellen beklagen.



Dazu erklärt der Vorsitzende der liberalen Jugendorganisation Oliver Frederik OLPEN (17) heute in Emden:

„Viele Schüler legen täglich ihren Weg zur Schule mit Bussen zurück und obwohl der Bus zweifellos eines der sicheren Verkehrsmittel ist, werden pro Jahr knapp 8 000 Kinder in Deutschland bei der Nutzung des Schulbusses verletzt. Wir fordern darum die Behörden, Schulen, Verkehrsunternehmen sowie Institutionen wie den Verkehrsverbund Ems-Jade auf alle Möglichkeiten zu nutzen, um die Sicherheit bei der Schülerbeförderung zu verbessern!“

Olpen meint, dass in diesem Bereich ein Spiel mit dem Feuer getrieben werde. „Als Schüler bin ich selbst noch oft mit dem Bus unterwegs und merke, dass sich die Situation immer weiter zuspitzt. Ich habe das Gefühl, dass sich von Jahr zu Jahr mehr Schüler morgens in die Busse quetschen. Wenn es mit einem voll gestopften Bus zu einem Verkehrsunfall wie den schlimmen Schulbusunfällen in jüngster Zeit kommt, dann kann für nichts mehr garantiert werden. Hier herrscht großer Handlungsbedarf.“ Im Zweifel müsse halt mal ein Extra-Bus eingesetzt werden, so die JuLis.

Bei widrigen Wetterverhältnissen sei die Lage noch dramatischer. „Da kommt ein Bus ja mir nichts dir nichts von der Straße ab und landet im Graben“, sagt JuLi-Vorstandsmitglied Nils TEIPEL (22). „Besonders schlimm ist, dass bei Glatteis und Schnee die Schüler dennoch zur Schule geschickt werden. Eigentlich müsste es dann unterrichtsfrei geben.“ Ein Bespiel für solche Wetterverhältnisse sei gerade am 25. Januar zu beobachten gewesen, als der komplette Personennahverkehr im Landkreis Aurich zum Erliegen kam, aber die Schüler trotzdem zum Unterricht hätten erscheinen müssen. „Gott sei Dank haben viele Eltern besonnen reagiert und ihre Kinder nicht zur Schule geschickt“, so Teipel.

Auch technische Mängel müssten dringend behoben und veraltete Fahrzeuge dringend aus dem Verkehr gezogen werden, meinen die JuLis.

Der FDP-Jugendverband unterstützt die Initiative „www.schulbus.net“ und erhofft sich, dass sich die Situation in der Schülerbeförderung verbessert.

*********************************************
Junge Liberale (JuLis) e.V. - Kreisverband Ostfriesland/Küste

Region: Ostfriesland Emden/Aurich(/Leer/Wittmund)

Kontakt:
Oliver Frederik Olpen - Vorsitzender - 0173-2774658

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