(openPR) Düsseldorf, 15. Februar 2006. Durch Hilfsmaßnahmen in der Erdbebenregion in Pakistan wurden vorläufige Überlebenshilfen geschaffen. Dank Spenden aus der deutschen Bevölkerung konnte die Stiftung UNESCO 7.500 Menschen in der Erdbebenregion mit Hilfspaketen versorgen und in Kooperation mit einer Partnerorganisation vor Ort winterfeste Notunterkünfte errichten. Das gab Stefan Rennicke, Geschäftsführer der Stiftung UNESCO jetzt bekannt. Doch die Hilfe muss weitergehen, um die Überlebenschancen der Menschen in den Wintermonaten weiter zu sichern. Februar und März sind die schneereichsten Monate in der Kaschmir-Region. Die Temperaturen fallen weit unter den Gefrierpunkt.
Seit 13 Jahren unterstützt das UNESCO Sonderprogramm „Bildung für Kinder in Not“ Kinder und Jugendliche, die Opfer von Kriegen und Naturkatastrophen geworden sind, in extremen Armutsgebieten leben oder an Krankheit oder Behinderung leiden. Schwerpunkt der Arbeit ist der Aufbau von Schulen und die Sicherstellung schulischer Ausbildung. Das Programm wird ausschließlich aus privaten Spenden finanziert.
„Wenn es die Wetterverhältnisse zulassen, findet der Schulunterricht im pakistanischen Erdbebengebiet zum größten Teil unter freiem Himmel statt“, erklärt Stefan Rennicke. „Mit dem Wiederaufbau zerstörter und beschädigter Schulen treten wir nun in eine zweite Hilfsphase ein, um so die Zukunft der Kinder zu sichern. Hier sind wir dringend auf weitere Spenden angewiesen.“
Von den 11.500 Schulen im Erdbebengebiet wurden mehr als 9.000 zerstört, zahlreiche schwer beschädigt. Der Wiederaufbau der Schulen wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen.








