(openPR) Am 8. Oktober 2005 erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,6 der Richterskala die Region Südasien. Pakistan war am schwersten betroffen, denn das Epizentrum lag 95 Kilometer nordöstlich der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Aber die Auswirkungen waren auch in Indien, Afghanistan, und Bangladesh zu spüren. Experten halten das Beben für das schwerste in Südasien seit 100 Jahren.
Die Zahl der Todesopfer liegt bei weit über 30 000 Menschen. Allein in Pakistan gibt es mehr als 19 000 Tote und über 40 000 Verletzte. Diese Angaben können nur Schätzungen sein, denn das wirkliche Ausmaß der Katastrophe wird erst nach Tagen oder gar Wochen bekannt sein. Nach den Erfahrungen der Berichterstattung aus bisherigen Katastrophengebieten ist sicher: die Zahl der Todesopfer wird täglich steigen, die Schäden sind kaum ermesslich. Ganze Dörfer sind ausgelöscht. Erdrutsche haben die Straßen verschüttet. Ein Überlebender vergleicht die Erdrutsche in seiner Stadt sogar mit einem „Berg-Tsunami“. Die Bergungsarbeiten sind sehr schwierig, denn die betroffenen Dörfer liegen in unwegsamen Bergregionen.
Den Opfern und ihren Familien gilt unser ganzes Mitgefühl und unsere selbstverständliche Solidarität!
Schon jetzt ist klar: Tausende Familien haben alles verloren und stehen vor dem Nichts. Vorsichtigen Schätzungen zufolge wurden 50 Prozent aller Häuser in der Region zerstört. Und der Winter steht bevor.
Die DESWOS wird sich deshalb an der Nothilfe nur gemeinsam mit anderen Partnerorganisationen beteiligen. Erste Anfragen nach Hilfe sind bereits eingetroffen. Wir werden diese Anfragen prüfen und dann entscheiden, wo und wie wir den Menschen am besten helfen können.
Jedoch bitten wir Sie herzlich: Helfen Sie den Opfern des Erdbebens in Südasien.
Unser Spendenstichwort ist: Erdbeben Südasien













