(openPR)
Europa auf wackligem Grund: Seismische Aktivitäten nehmen zu
Die Erde in Europa kommt nicht zur Ruhe: Nach einem Rekordjahr an seismischen Aktivitäten in der Schweiz [1] und spürbaren Erschütterungen in Österreich [2] und Deutschland [3] rückt die Notfallvorsorge wieder in den Fokus. Experten warnen: Im Ernstfall bleiben nur Sekunden – Zeit, die man nicht mit Packen verschwenden darf.
Erdbeben gelten oft als Gefahr ferner Länder wie Japan oder Chile. Doch die Ereignisse der Jahre 2024 und 2025 haben gezeigt, dass auch Mitteleuropa keine Ruhezone ist. Allein im Jahr 2024 verzeichnete der Schweizerische Erdbebendienst (SED) mit rund 2.300 Beben[1] so viele Erschütterungen wie nie zuvor seit Messbeginn. Auch wenn viele davon nur von feinen Instrumenten wahrgenommen wurden, sorgen Ereignisse wie das Magnitude-4.4-Beben im Sihltal (Juni 2024) [4] oder die Erschütterungen bei Lörrach/Schwarzwald (Juni 2024) [3] für Verunsicherung in der DACH-Region.
Noch dramatischer zeigte sich die Lage im Juni 2025 in Italien: Ein Beben der Stärke 4,6 erschütterte die Phlegräischen Felder bei Neapel [5] – das stärkste seit 40 Jahren. Diese geologische Unruhe mahnt uns: Wir können die Naturgewalten nicht kontrollieren, aber wir können unser Überleben durch Wissen und Ausrüstung sichern.
Die Realität: Erdbeben warten nicht
Ein Erdbeben kündigt sich fast nie an. Es beginnt oft mit einem Grollen, gefolgt von heftigen Stößen. In diesem Moment entscheiden Reflexe und Vorbereitung über Leben und Tod.
Das richtige Verhalten WÄHREND des Bebens
Basierend auf internationalen Sicherheitsstandards [6, 7, 8] und Expertenratgebern gelten folgende Regeln:
Im Gebäude:
- Bewahren Sie Ruhe – Panik ist der größte Feind
- Laufen Sie nicht sofort zum Treppenhaus oder Aufzug (diese können einstürzen oder stecken bleiben)
- Suchen Sie Schutz unter einem stabilen Tisch ("Ducken – Schützen – Festhalten")
- Halten Sie sich fern von Fenstern, Spiegeln und schweren Möbeln, die kippen könnten
Im Freien:
- Bleiben Sie draußen
- Suchen Sie eine offene Fläche, weit weg von Gebäuden, Bäumen, Stromleitungen und Brücken
Im Fahrzeug:
- Stoppen Sie an einem sicheren Ort (nicht unter Brücken oder Stromleitungen)
- Bleiben Sie im Wagen, bis die Erschütterungen aufhören
Die goldenen Sekunden: Warum Vorbereitung alles ist
Wenn die Erde bebt, haben Sie keine Zeit, eine Zahnbürste zu suchen oder Dokumente zu sortieren. Die Evakuierung muss oft in Sekundenbruchteilen erfolgen. Genau hier liegt der kritische Fehler vieler Haushalte: Das Fehlen eines griffbereiten Notfallgepäcks.
Sicherheitsexperten empfehlen dringend, einen sogenannten "Bug-out Bag" (Notfallrucksack) gepackt und in Flurnähe bereitstehen zu haben. Ein Paradebeispiel für eine solche All-in-One-Lösung ist der ReadyKit Notfallrucksack. Er wurde spezifisch konzipiert, um in den kritischen ersten 72 Stunden nach einer Katastrophe das Überleben zu sichern, ohne dass Sie sich im Chaos Gedanken über die Packliste machen müssen.
Was gehört in einen Notfallrucksack?
Ein Blick auf die Modul-Struktur des ReadyKit Notfallrucksacks zeigt, worauf es bei Erdbeben ankommt:
1. Modul "Escape" (Flucht & Rettung)
Bei einem Erdbeben können Türen klemmen oder Stromnetze ausfallen.
Wichtiges Werkzeug:
- Ein Notfallhammer mit Glasbrecher hilft, sich aus blockierten Fahrzeugen oder Fenstern zu befreien
Sicht & Schutz:
- Eine Stirnlampe ist essenziell, da Stromausfälle die Regel sind
- Leder-Arbeitshandschuhe schützen vor Scherben und Trümmern beim Beseitigen von Hindernissen
- Eine Pfeife dient dazu, Rettungskräfte auf sich aufmerksam zu machen, falls man verschüttet wird – Schreien kostet zu viel Energie und Sauerstoff
2. Modul "Erste Hilfe" (Medizinische Erstversorgung)
Verletzungen durch herabfallende Gegenstände oder Glasbruch sind häufig. Ein einfacher Verbandskasten reicht oft nicht.
ReadyKit enthält neben Wundverbänden und Desinfektionsspray auch eine Notfallbeatmungshilfe. Damit können Sie verwundeten oder verschütteten Menschen die Erste Hilfe leisten.
Wichtig: FFP2-Masken (im ReadyKit enthalten) sind bei Erdbeben nicht nur Virenschutz, sondern überlebenswichtig gegen die massive Staubentwicklung, die durch Gebäudeschäden entsteht.
3. Modul "Tools & Kommunikation"
Information ist nach einem Erdbeben ein rares Gut. Handynetze sind oft überlastet oder ausgefallen.
- Ein Kurbelradio mit Solarfunktion ermöglicht den Empfang von behördlichen Warnmeldungen und dient gleichzeitig als Powerbank und Lichtquelle
- Ein einfaches Handy mit langer Akkulaufzeit (wie im ReadyKit enthalten) ist zuverlässiger als moderne Smartphones, die täglich geladen werden müssen
4. Modul "Wasser & Nahrung"
Leitungen brechen, Wasser wird kontaminiert.
- Ein mobiler Wasserfilter (Porengröße 0,1 Mikron) macht Wasser aus Pfützen oder Bächen trinkbar, indem er 99,9% der Bakterien entfernt
- Energieriegel mit langer Haltbarkeit (10+ Jahre) liefern die nötigen Kalorien für 72 Stunden, ohne gekocht werden zu müssen
Experten-Tipp: Versuchen Sie nicht, Ihr Notfallgepäck erst im Ernstfall zu packen. Der Stresspegel macht rationales Handeln unmöglich. Ein vorgepacktes System wie das ReadyKit ist eine Lebensversicherung, die man physisch greifen kann.
Nach dem Erdbeben: Die Gefahr ist nicht vorbei
Auch wenn das Hauptbeben vorüber ist, mahnen Seismologen zur Vorsicht:
Nachbeben: Rechnen Sie in den Stunden und Tagen danach mit weiteren Stößen. Diese können bereits beschädigte Gebäude zum Einsturz bringen.
Check der Infrastruktur: Stellen Sie Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom) bis zur Prüfung ab. Bei Gasgeruch lüften Sie sofort die Räume. Benutzen Sie keine Feuerzeuge.
Notruf: Wählen Sie bei Verletzungen, Bränden oder Wasserschäden den Notruf der Feuerwehr (112).
Hygiene: Wenn die Kanalisation bricht, wird Hygiene zum Problem. Das ReadyKit enthält hierfür faltbare Notfall-Toiletten und Desinfektionsmittel, um Seuchengefahr vorzubeugen.
Fazit: Agieren statt Reagieren
Die seismischen Daten von 2024 und 2025 in Europa zeigen deutlich: Wir leben nicht auf sicherem Grund. Ein Erdbeben lässt sich nicht verhindern, aber die persönlichen Folgen lassen sich drastisch abmildern.
Wer vorbereitet ist, mental durch das Wissen um das richtige Verhalten und materiell durch einen professionell gepackten Notfallrucksack, erhöht seine Überlebenschancen und die seiner Familie signifikant.
Sicherheit ist kein Zufall, sondern eine Entscheidung.
Die Informationen in diesem Artikel basieren auf aktuellen Daten seismologischer Dienste sowie Fachliteratur zur Krisenvorsorge.
[1] SED | Erdbeben im Jahr 2024 - ETH Zürich
[2] Erdbeben im Juli 2025 (Österreich) - GeoSphere Austria
[3] Moderates Erdbeben bei Freiburg/Lörrach (2024)
[4] Erdbebenrückblick Schweiz 2024 - RAOnline
[5] Heftigstes Erdbeben seit 40 Jahren in Neapel (Juni 2025)
[6] BBK: „Erdbeben" – Verhalten während/nach dem Erdbeben
[7] oesterreich.gv.at (BMI): „Verhalten bei Erdbeben"
[8] Naturgefahrenportal Schweiz: „Verhalten bei Erdbeben"
Weitere Referenzen:
- Buch: Savin, Sergej. (2018). “Klimakatastrophe: Was tun?” Minsk, “Colorgrad” 2018
ISBN 978-985-596-115-5 - EMSC (Erdbeben-Ereignisseite Slowenien)
- USGS (Erdbeben-Ereignisseite Griechenland)
- EMSC (Ereignisseite Türkei–Syrien Grenzregion)










