(openPR) Gleich zwei Kulturhauptstädte Europas werden dieses Jahr unter Beteiligung einer Theatercompany aus dem Sächsischen Lichtenstein eröffnet.
2014 dürfen sich diese europäischen Städte mit dem Titel „Kulturhauptstadt Europas“ schmücken: Riga (Lettland) und Umeâ (Schweden). Offiziell wird das Kulturprogramm in der lettischen Hauptstadt am 17.+18. Januar und in Umeâ am 1. Februar eröffnet.
„Unabhängig voneinander haben sich die Kulturprogramm-Verantwortlichen beider Städte mit uns in Verbindung gesetzt. Es ist wohl ein Novum in der Geschichte der Eröffnungsveranstaltungen von Kulturhauptstädten, dass ein Künstler, eine Company gleich in beiden Städten involviert ist.“, freut sich Dirk Grünig, Künstlerischer Leiter und Geschäftsführer von HELMNOT THEATER.
Beide nordischen Städte vertreiben den Winter und eröffnen das Kulturhauptstadtjahr in diesem Jahr mit viel Licht und Feuer.
In Umea wird die Eröffnungsinszenierung das Thema Feuer in der „Burning-Snow“-Zeremonie als Höhepunkt aufgreifen. Das Festival aus Licht, Musik, Gesang, Tanz und Bewegung wird sich auf und um den vereisten Fluss der schwedischen Stadt, den Umeälv, abspielen. HELMNOT THEATER wird mit seiner spektakulären und weltweit einzigartigen Windriders-Inszenierung Teil dieses Gesamtkonzeptes auf dem Eis sein. In der Choreographie kreieren Tänzerinnen auf Windmaschinen mit bis zu 12 Meter langen Tüchern immer wieder neue kraftvolle und poetische Himmelsbilder.
Die von HELMNOT selbst entwickelten Hochleistungswindmaschinen wurden nun für diesen Einsatz in Schweden mit besonderen Heizgeräten ausgerüstet, so Grünig, um bei der derzeitig vorherrschenden Kälte von -15° Grad in Umeâ funktionstüchtig zu sein. „Für unsere Tänzerinnen haben wir natürlich ebenfalls gesorgt. Warme Kleidung und Handschuhe sind bereits in die Kostüme integriert.“
Am Freitag fliegt die deutsche Theatercompany mit einem 20-köpfigen Team erst einmal zum Aufbau in die lettische Kulturhauptstadt, wo am Samstagabend die große LICHTPARADE die Straßen des Stadtzentrums von Riga erleuchten wird.
Den strahlenden Mittelpunkt der Parade bildet ein fünf Meter hohes und neun Meter langes Lichtschiff, dessen Farbe sich stets fließend verändert. Begleitet wird es von über fünf Meter hohen Figuren wie riesigen Schneekönigen, schillernden Eissternen, leuchtenden Flügelwesen und hellen Monden.
Dirk Grünig ergänzt: “Mit dieser großen mobilen Straßeninszenierung konnten wir bereits viele Städte zum Leuchten und tausende Zuschauer zum Strahlen und zum Staunen bringen. Wir freuen uns auf das Publikum in Riga und bei den angekündigten nächtlichen Temperaturen von -12 °C könnte dies ein „Aufwärmen“ für den in 14 Tagen bevorstehenden Auftritt in Schweden sein.“
Der 47-jährige Theatergründer ist stolz auf die beiden Einladungen: „Dass wir gleich beide Kulturhauptstädte eines Jahres mit eröffnen dürfen, ist eine große Ehre und bestätigt uns in unserer künstlerischen Arbeit und deren internationalem Niveau. Kaum ein Künstler bekommt solch eine Möglichkeit.“







