(openPR) Die Presse ist skeptisch, viele Anleger zweifeln. So kann man die öffentliche Einschätzung der Lage des Windkraftanlagenfinanzierers PROKON gegenwärtig darstellen.
Die Zeitschrift Stiftung Warentest führt den Öko/Windkraftspezialisten auf ihrer "Warnliste" zu Kapitalanlagen auf.
Bei der PROKON haben mittlerweile ca. 75.000 Kapitalanleger rund 1,83 Milliarden Euro investiert. Es wurden seitens des Unternehmens Renditen von mindestens 6 % p.a. versprochen. Nun zweifeln viele Branchenkenner, ob diese Kapitalverzinsung realitisch ist, das heisst, ob sie auf dem Markt der erneuerbaren Energien überhaupt zu erwirtschaften ist.
Laut Bericht des Unternehmens liegen Kündigungen von Genussrechtsinhabern der PROKON zu Anteilen in Höhe von zwischenzeitlich rund 150 Millionen Euro vor. Das Unternehmen spricht in einem Rundbrief von Anfang Januar dieses Jahres alle Anleger persönlich an und wirbt um Vertrauen. Für die Anleger fragt es sich, wie geht es weiter, was wird aus meinem Geld ? Ist die Lage des Unternehmens PROKON kritisch ?
PROKON verneint das und sieht die Berichterstattung der Presse als einseitig zum Nachteil von PROKON. Allerdings fragt es sich, ob es eine zutreffende Kalkulationsbasis für ein Unternehmen ist, wenn langfristige Projekte, mit kurzfristig gebundenen Geldern finanziert werden. Dies ist nämlich bei Genussrechten der vorliegenden Art der Fall.
Da hilft der Unternehmensleitung gegenwärtig nur das Werben um Vertrauen der Anleger und der Hinweis in einem Rundschreiben, wonach bei "Abzug" des Geldes aus dem Unternehmen durch Kündigung der Genussrechte eine Insolvenz drohen kann.





