(openPR) Algen reinigen Flüsse und Seen
Das hört sich utopisch an: Umweltverseuchte Flüsse und Seen sollen sich in Zukunft selbst reinigen. Herr Holger König, Verkaufsmitarbeiter der NAM Niedersächsischen Algen Manufaktur GmbH, erläutere im Rahmen einer Veranstaltung in Berlin: „Algenfilter nehmen die Schadstoffe auf und nutzen Licht der Sonne als Energiequelle. Diese Technik ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts in der Abwasserbeseitigung Standard. Schwierig ist aber die Übertragung dieser Mechanismen aus dem künstlichen und abgegrenzten Klärbecken in die Natur“, so Herr König.
Übertragung bewährter Technik in die freien Natur
Riesige Algenfiltersysteme sind bereits im Aufbau. Sie dienen der Abwasserreinigung. Aus Flüssen, Seen und Kanälen extrahieren sie übermäßig anfallende Mineralstoffe und erhöhen gleichzeitig den Sauerstoffgehalt der Gewässer.
Technisch sauber gelöst
Die Algen wachsen auf Drahtsieben, über die das Abwasser geleitet wird. Als Energiequelle für den Wachstumsprozess nutzen sie Sonnenlicht. US-Forscher stellten fest, dass auf diese Weise landwirtschaftliche, häusliche sowie einige industrielle Abflüsse effektiv gereinigt werden.
Nebenprodukte der Reinigung mit Algen sind Stickstoff und Phosphor – die klassischen Dünger. Außerdem lassen sie sich in Biotreibstoff oder hochwertige Nahrungsergänzungsmittel umwandeln.
Algen aktive Umweltschützer
Die fossilen Energiequellen bereiten neben ihrer Endlichkeit weitere Probleme:
Das Verbrennen von Kohle, Öl und Erdgas setzt Kohlendioxid (CO2)frei, und wesentlich mehr als die Wälder und Ozeane aufnehmen können. Dann bleibt dieser Teil in der Atmosphäre und verschärft dort den sogenannten Treibhauseffekt. Erwiesen ist, dass durch Nutzung der fossilen Energien 65 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist.
Weiterhin problematisch, dass Erdöl und Erdgas geographisch höchst ungleich verteilt sind und damit die Abhängigkeit vom Erdöl zu politischer Abhängigkeit führt. Hier spielt der Sicherheitsgedanke eine wesentliche Rolle.
Erneuerbare Energien dagegen gibt es überall und kostenlos, dazu sauber, lokal und klimafreundlich. Die Algen benötigen zum Wachstum Sonne, Wasser und im Besonderen CO2. Durch den Anbau von Algen in besonderen technischen Anlagen liegt die Lösung nahe, das Überschüssige CO2 gezielt für das Wachstum der Algen zu nutzen. Forschung, Technik und Wissenschaft sind in der stetigen Weiterentwicklung und diese Zukunftsvision ist heute schon umsetzbar. Algen können neben all ihren weiteren Vorzügen auch aktiv für den Umweltschutz eingesetzt werden. Der Beitrag zum Einsatz für erneuerbare Energien durch den Anbau von Algen setzt weitere sehr dynamische Entwicklungen voraus, es ergeben es neue Aspekte.
V.i.S.d.P.:
Uwe Dickmeis
Geschäftsführer NAM GmbH
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich













