(openPR) Seit vielen Jahren, immer wieder, fordert Dipl.-Ing. Wilfried Beneke, Vorstand der Beneke Zweitmarkt AG, das Ende des Ausgabeaufschlags bei geschlossenen Fonds.
Bisher hat diese wohlbegründete Forderung zum Nutzen der Anleger bei den etablierten Emissionshäusern wenig gebracht. Im Gegenteil: ein Emissionshaus für US-Immobilien hat die Beneke Zweitmarkt AG auf eine interne „schwarze Liste“ gesetzt und Zeichnungsscheine ohne Angabe von Gründen abgelehnt. Nur so kann das Emissionshaus weiter Vermittlungsprovisionen bis zu 10% durchsetzen.
Die für private Investoren (nicht für die Initiatoren) katastrophale Entwicklung der vielen Schiffsbeteiligungen beweist allzu deutlich, wer die überhöhten Vertriebs- (bis zu 18%) und Weichkosten (bis zu 35%) letztendlich zahlt – der private Anleger. Diese hohen Vorab-Kosten verteuern natürlich, durch den geringeren verbleibenden Eigenkapitaleinsatz, die Kredite und steigern die Bankenabhängigkeit. Die Pleite ist bei der Konzeption schon vorprogrammiert.
Aber es gibt auch Hoffnung.
Neue Investitionshäuser sind kundenorientierter. Zum Beispiel erhebt die ZBI-Zentral Boden Gruppe zwar noch 5% Agio, zahlt diesen aber zurück und berücksichtigt diesen Betrag bei allen Berechnungen zur Rendite. Bei den „etablierten Emissionshäusern“ fällt diese Ausgabe des Anlegers „unter den Tisch“.
Vorteilhafter für Investoren sind Investitionen in Container. Das relativ junge Investitionshaus Solvium Capital GmbH erhebt grundsätzlich kein Agio. Gleiches gilt z.B. auch für Buss-Capital und Magellan Maritime Services.
Mit zunehmender Transparenz der Angebote sollten hohe Weichkosten und zu hohe Vertriebsprovisionen hoffentlich bald der Vergangenheit angehören. „Gewinnmaximierte amerikanische Geschäftsmethoden benötigen wir in Deutschland nicht, und schwarze Listen über kundenfreundliche Vertriebspartner gehören ins Mittelalter!“, davon ist Beneke überzeugt.
Der Gesetzgeber hat mit der Pflicht zur Offenlegung der Provisionen einen ersten Schritt für den Anleger getan. Weitere Maßnahmen zum Vertrauensaufbau sind von den Initiatoren umzusetzen.
Kundennutzen steigern, Transparenz fördern und Kundenservice verbessern bleiben die Hauptaufgaben für 2014. Alle Marktteilnehmer sind aufgerufen für diese Ziele einzutreten damit geschlossene Fonds wieder eine interessante und sichere Alternative für private Kapitalanleger sind.












