(openPR) Natürlicher Anbau von Algen in Seen gibt es heute noch in Äthiopien, Kenia, Mexiko, Peru und im Tschad. Die verschiedenen blaugrünen Spirulina-Arten kommen weltweit vor: aus dem Erdreich, in Seen, Meeren vom Äquator bis in den Norden; wobei sie in tropischen Gefilden am besten und dort speziell in alkalischen Soda-Seen gedeihen. Wenn man die Spirulina-Algen Produkte genauer betrachtet, stammen die meisten Produkte aus künstlichen Seen, sprich es handelt sich hier um moderne Farmen mit mehreren großen Becken, wo sie aber ohne Pestizide, Fungizide oder ähnliche künstliche „Pflanzenschutzmittel“ gezüchtet werden. Diese Plantagen befinden sich in Chile, China, Indien, Japan, Kuba, Mexiko, Südafrika, Taiwan, Thailand und den USA. Um ein optimales Millieu für das Wachstum der Algen zu erhalten, werden in großen Bassins Wasser, Soda und verschiedene Spurenelemente aufeinander abgestimmt. Dann geht es los, so werden täglich Tonnenweise Algen produziert und geerntet.
Ist das auch in Deutschland möglich?
„Die Frage ist berechtigt“, bestätigt Geschäftsführer Uwe Dickmeis von der NAM Niedersächsischen Algen Manufaktur GmbH ( http://nam-algen.de ) den interessierten Teilnehmern dieser Weiterbildungsveranstaltung. „Wie kann in Deutschland auf diesem Gebiet erfolgreich, Ressourcen sparend und nachhaltig die Produktion von Algen umgesetzt werden? Wir haben zwar die Nordsee, die Ostsee, den Bodensee und viele weitere Seen, aber die werden manchmal von einer Algenplage heimgesucht, aber ein kontrollierter Anbau von Reinalgen ist kaum möglich. Geologisch gesehen ist es auch zu kalt, das Wachstum der Algen würden zu gering ausfallen.“
Die Firma NAM Niedersächsische Algen Manufaktur GmbH baut auf Innovative Ideen und hat daher die Möglichkeit aufgegriffen, die Produktion mit den Voraussetzungen zum Wachstum und reichhaltiger Ernte, für ein marktfähiges Produkt auszubauen. Funktionierende Anlagen zur Algenproduktion, die in Experimental-Phasen den Markt erweitern, bestehen bereits heute. Damit können auch in Niedersachsen, Deutschland- und Europaweit Algen angebaut, geerntet und als Trockenmasse weiterverkauft werden. Der Markt ist da und wächst stetig. In Seminarveranstaltungen, Informationsveranstaltungen und Weiterbildungen soll darauf hingewiesen werden, wozu die Algen gut sind und wie die Algen marktfähig für den weltweiten Markt zur Verfügung gestellt werden können.
Spektakuläre Heilwirkungen
Warum die Mikroalgen solch spektakuläre Heilwirkungen entfalten können, versuchen Wissenschaftler seit 40 Jahren zu ergründen. Dank neuester, spektakulärer Entdeckungen kamen Biologen, Mediziner und Biophysiker ihrer vitalen heilenden Urkraft auf die Spur. In ihrer heutigen Anwendung zeigt sich, dass Mikroalgen jeweils in einem bestimmten Bereich ganz besondere Qualitäten haben:
- Einmal die Spirulina-Alge, sie ist Spezialist für die körperliche Vitalisierung.
- Die Alfa/ Afa-Alge gilt als Fitmacher fürs Gehirn und
- die Chlorella-Alge als Entgiftungsexperte.
Gesundheitliche Wirkung
Zur gesundheitlichen Wirkung von Meeresalgen wurden vor allem in Japan zahlreiche Studien durchgeführt. Wissenschaftlich ist belegt, dass sie den Cholesterinspiegel senken, das Immunsystem anregen, entschlackend wirken und Schwermetalle ausscheiden helfen, die Verdauung regulieren, das Tumorwachstum hemmen und vor Schäden durch radioaktive Strahlung schützen. Zudem konnten durch Algen Extrakte bei Zellkulturen eine Wirkung gegen verschiedene Mikroorganismen wie Tuberkulose Bakterien, Salmonellen und Candida Pilze und gegen Virusinfektionen wie Mumps und Grippe erzielt werden. Meeresalgen werden nicht nur seit Jahrhunderten als Nahrungsmittel beziehungsweise Nahrungsergänzungsmittel sowie als Naturheilmittel verwendet, heute gibt es auch eine große Zahl verschiedenster Meeresalgen Pflegeprodukte von Seife und Haarshampoo bis zu speziellen Haarkuren und Cremes gegen Cellulitis.
V.i.S.d.P.:
Uwe Dickmeis
Geschäftsführer
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