(openPR) Der gemeinnützige Verein Mesusa will das Ranking "Pro Democracy" der ATX-Unternehmen - und dann DAX-Unternehmen - erstmalig erstellen. Es soll das erste durch den Bürger finanzierte Ranking von börsennotierten Unternehmen werden.
Das Ranking "Pro Democracy" sagt aus, welche Unternehmen am tiefsten in Demokratien bzw. in Diktaturen wirtschaftlich engagiert sind. Der Fragebogen liegt vor und ist nach wissenschaftlichen Kriterien erstellt.
Der Verein Mesusa will nun ein Online-Tool programmieren lassen, um dieses Ranking durchzuführen. "Wir meinen, dass ein solches Ranking zu mehr Transparenz verhilft und ein positives wirtschaftliches Engagement für Demokratie belohnt werden soll.", so der Obmann des Vereins Mesusa e.V. (Wien)
Die Ausgangslage
ATX-Unternehmen sind global tätig. Einige sind meist unbemerkt in Diktaturen wirtschaftlich tätig, wodurch sie Regimen gegen Demokratie und Menschenrechte indirekt unterstützen, wirtschaftlich mit möglich machen und an den Unrechtsstrukturen (z.B. Sklaven- und Kinderarbeit, Diskriminierung von Frauen) partizipieren.
Oft sind die Produkte und Dienstleistungen fern von den sozialen und ökologischen Standards demokratischer Staaten hergestellt bzw. ausgeführt. Manche Unternehmen mehr, manche weniger.
Es soll daher das wirtschaftliche Engagement durch ein Ranking der ATX-Unternehmen objektiver und transparenter werden, indem ihr jeweiliges wirtschaftliches Engagement in Demokratien bzw. Diktaturen nach ausgewählten Kennfaktoren befragt und bewertet wird.
Das Ranking
Der Verein Mesusa beabsichtigt ein Ranking zu erstellen, wo die ATX-Unternehmen nach der Tiefe ihres Engagements in Diktaturen und in Demokratien befragt werden. Abgefragt werden alle Staaten der Erde unter kombinierter Verwendung verschiedener anerkannter Indexe zu Menschenrechte und Demokratie.
Nach rund 3 Monaten Arbeit mit einem Team von drei Experten wurde ein einfacher und rasch ausfüllbaren Fragebogen erarbeitet, der online von den Unternehmen ausgefüllt werden kann.
Das Ranking orientiert sich nach dem best-of-class Ansatz sowie nicht-audierte Daten. Dies meint, es werden durch das Ranking keine absoluten Aussagen getroffen und die Angaben des Unternehmens werden nicht überprüft. Es ist geplant, dass künftig die Angaben auch auditiert werden können.
"Wir denken, dass Aktionäre, Investoren, Stake-holder, Medien und Entscheidungsträger in Wirtschaft, Politik und NGOs sowie Konsumenten ein Interesse an einem solchen Ranking haben".
Finanzierung
Dieses Ranking muss unabhängig und frei von unmittelbaren finanziellen Interessen sein, weshalb dieses Ranking über Crowdfunding finanziert werden soll. Der Verein hat sich für die Plattform "respekt.net" entscheiden. Das Projekt kann vollständig eingesehen werden unter > http://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/653/






