(openPR) · Investmentfonds stärker bei privater Altersvorsorge
· Aktienmärkte wieder optimistischer eingeschätzt
· Kaufabsichten für Aktien und Aktienfonds steigen
Frankfurt, 16. Juni 2003 – Die Einschätzung von Anlegern im Hinblick auf die Entwicklung der Aktienmärkte hat sich gegenüber dem ersten Quartal deutlich verbessert. Dies ergibt die von Forsa durchgeführte Erhebung zum Anlageverhalten für das zweiten Quartal 2003. Aufgrund dieses Optimismus äußern die Befragten wieder zunehmend Kaufabsichten für Aktien und Aktienfonds. Die Studie zeigt auch, dass immer mehr Anleger Investmentfonds für das beste Produkt für die private Altersvorsorge halten.
Seit Anfang 2001 lässt durch das Marktforschungsinstitut Forsa quartalsweise eine Erhebung zum Anlageverhalten durchführen. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Für das zweite Quartal 2003 fand die Befragung in der Zeit vom 5. bis 13. Mai statt.
Investmentfonds stärker bei privater Altersvorsorge
Nach wie vor unverändert ist die hohe Bedeutung der privaten Altersvorsorge. Weiterhin nennen vier Fünftel der Befragten dies als wichtigstes Sparziel.
Immer mehr Anleger halten Investmentfonds für das geeignetste Produkt für die private Altersvorsorge: 18 Prozent der Befragten im zweiten Quartal nach 17 Prozent im ersten Quartal 2003. Sie liegen damit an zweiter Stelle hinter Versicherungen mit 55 Prozent. Auch Aktien legen in ihrer Bedeutung für die private Altersvorsorge von 10 auf 11 Prozent zu. Bankprodukte und Bausparverträge verloren hingegen jeweils einen Prozentpunkt mit nun 13 beziehungsweise 7 Prozent.
Entwicklung der Aktienmärkte optimistischer eingeschätzt
Wieder deutlich verbessert hat sich die Erwartung für die Entwicklung der Aktienmärkte. Inzwischen ist mehr als ein Drittel der Befragten (36 Prozent) der Meinung, dass die Aktienmärkte in den nächsten sechs Monaten leicht oder stark steigen werden. Im ersten Quartal 2003 waren dies lediglich 19 Prozent. Ein weiteres knappes Drittel (31 Prozent) erwartet konstante Märkte (Q1: 29 Prozent). Nur noch rund ein Viertel (28 Prozent) rechnet mit leicht oder stark fallenden Märkten. Im ersten Quartal war dies noch nahezu die Hälfte der Befragten (47 Prozent).
Kaufabsichten für Aktien und Aktienfonds steigen
Die Befragten, die aus ihrer Einschätzung der Aktienmärkte Konsequenzen ziehen werden, äußern verstärkte Kaufabsichten. Von 34 auf 54 Prozent gestiegen ist der Anteil der Aktien(fonds)besitzer, die weitere Aktien(fonds) kaufen wollen. Auch bei denjenigen, die noch keine Aktien(fonds) besitzen, plant jetzt mehr als ein Viertel (28 Prozent) den Einstieg gegenüber lediglich 15 Prozent noch im ersten Quartal.




