(openPR) Zahl der Optimisten für die Aktienmärkte weiter gestiegen
Entwicklung der eigenen Haushaltskasse positiver gesehen
Anleger zuversichtlicher für die Gesamtwirtschaft
Frankfurt, 4. September 2003 – Immer mehr Anleger erwarten steigende Aktienkurse, geht aus der Studie von zum Anlegerverhalten im 3. Quartal 2003 hervor. Die Umfrageergebnisse bestätigen den positiven Trend aus dem 2. Quartal 2003. Auch die Entwicklung der eigenen finanziellen Situation und der Gesamtwirtschaft in Deutschland schätzen die Befragten besser ein als noch drei Monate zuvor.
Seit Anfang 2001 lässt durch das Marktforschungsinstitut Forsa quartalsweise eine Erhebung zum Anlageverhalten durchführen. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Die aktuelle Befragung für das dritte Quartal 2003 fand in der Zeit vom 4. bis 12. August statt.
Aktienmärkte: Optimistischste Einschätzung seit mehr als zwei Jahren
Fast jeder Zweite (45 Prozent) erwartet in den nächsten sechs Monaten leicht oder sogar stark steigende Aktienmärkte. Eine solch positive Einschätzung gaben die Anleger zuletzt im 2. Quartal 2001 ab. Nur noch jeder Fünfte (20 Prozent) glaubt dagegen, dass die Märkte leicht oder stark fallen werden. Schon im zweiten Quartal 2003 hatten sich die Erwartungen für die Entwicklung der Aktienmärkte deutlich gegenüber dem Jahresbeginn 2003 verbessert.
Aktien(fonds)besitzer kaufen verstärkt
Unter den Befragten, die aus ihrer Einschätzung der Aktienmärkte Konsequenzen ziehen werden, äußern die Aktien(fonds)besitzer verstärkte Kaufabsichten. Von 44 auf 47 Prozent gestiegen ist der Anteil derjenigen, die weitere Aktien(fonds) kaufen wollen. Bei denjenigen, die noch keine Aktien(fonds) besitzen, planen jetzt allerdings lediglich 22 Prozent einen Kauf von Aktien oder Aktienfonds. Im vorangegangenen Quartal waren es noch 28 Prozent.
Eigene finanzielle Situation besser eingeschätzt
Ihre persönliche Lage schätzen die Bürger wieder positiver ein. Fast jeder Vierte (23 Prozent) glaubt inzwischen, dass es ihm zukünftig finanziell besser gehen wird. Im 2. Quartal 2003 war es erst jeder Fünfte (20 Prozent). Mit einer unveränderten Situation rechnen 57 Prozent der Befragten (nach 60 Prozent). Dass die eigene Haushaltskasse weniger enthalten wird, erwarten 19 Prozent (nach 20 Prozent).
Gesamtwirtschaft: Zahl der Optimisten nimmt zu
Deutlich zurückgegangen ist die Zahl derjenigen, die mit einer weiteren Verschlechterung rechnen, nämlich von 65 auf 46 Prozent. Dagegen glauben jetzt 23 Prozent an eine Erholung der deutschen Wirtschaft im Gegensatz zu lediglich 12 Prozent noch im 2. Quartal 2003. Immerhin nahezu ein Drittel (31 Prozent) geht von einer unveränderten Situation aus.
Martina Härle
Unternehmenskommunikation
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