(openPR) Studie zum Anlegerverhalten im 1. Quartal 2004
· Zahl der Optimisten für die Aktienmärkte erreicht Rekordwert
· Entwicklung der Gesamtwirtschaft erneut positiver eingeschätzt
· Persönliche finanzielle Situation optimistischer beurteilt
Frankfurt, 4. März 2004 – Die Einschätzung zur Entwicklung der Aktienmärkte ist so positiv wie noch nie seit Beginn der Studie Anfang 2001. Dies geht aus der Umfrage von zum Anlegerverhalten im 1. Quartal 2004 hervor. Auch die Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland sowie die der persönlichen finanziellen Situation schätzen die Befragten besser ein als noch drei Monate zuvor.
Seit Anfang 2001 lässt durch das Marktforschungsinstitut Forsa quartalsweise eine Erhebung zum Anlageverhalten durchführen. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Die aktuelle Befragung für das 1. Quartal 2004 fand in der Zeit vom 2. bis 10. Februar statt.
AktienmärkteOptimistischste Einschätzung seit Beginn der Studie
Mehr als jeder Zweite (52 Prozent) erwartet in den nächsten sechs Monaten leicht oder sogar stark steigende Aktienmärkte. So optimistisch waren die Befragten noch nie seit der ersten Umfrage Anfang 2001. Nur noch jeder Sechste (18 Prozent) glaubt dagegen, dass die Märkte leicht oder stark fallen werden. Die Erwartungen für die Entwicklung der Aktienmärkte haben sich damit seit dem 1. Quartal 2003 kontinuierlich verbessert.
Kaufbereitschaft deutlich gestiegen
Unter den Befragten, die aus ihrer Einschätzung der Aktienmärkte Konsequenzen ziehen werden, äußern 54 Prozent der Aktien(fonds)besitzer Kaufabsichten – deutlich mehr als noch im vorigen Quartal mit 45 Prozent. Bei denjenigen, die noch keine Aktien(fonds) besitzen, planen jetzt 33 Prozent einen Kauf von Aktien oder Aktienfonds. Im vorangegangenen Quartal waren es noch 29 Prozent.
Optimistischere Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland
Die wirtschaftliche Situation in Deutschland schätzen die Bürger erneut etwas positiver ein. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) glaubt inzwischen, dass sich die Situation verbessern wird. Im vorigen Quartal waren erst 24 Prozent der Befragten dieser Meinung.
Insgesamt hat sich die Stimmung nach dem Tief im 2. Quartal 2003 nun zum dritten Mal in Folge verbessert. Damals erwarteten noch fast zwei Drittel der Befragten (65 Prozent), dass sich die Situation verschlechtern würde, nur 12 Prozent gingen von einer Verbesserung aus
Persönliche LageWieder etwas optimistischer
Der zunehmende Optimismus zur gesamtwirtschaftlichen Lage spiegelt sich inzwischen auch in der Einschätzung zur persönlichen finanziellen Situation wider. Immerhin 24 Prozent (nach 21 Prozent im vierten Quartal 2003) rechnen damit, dass sich ihre persönliche finanzielle Situation verbessern wird. Nur noch jeder Fünfte (20 Prozent) befürchtet dagegen, dass sich seine persönlichen Finanzen verschlechtern werden. Im 4. Quartal 2003 zeigten sich noch 25 Prozent der Befragten derart pessimistisch.
Dieser gestiegene Optimismus dürfte auf die Senkung der Einkommensteuersätze zurückzuführen sein. Denn bei einem Großteil der Steuerzahler hatte sich diese Entlastung bereits im Januar auf den Gehaltsabrechnungen bemerkbar gemacht hat oder wurde für Februar erwartet.









