(openPR) Nachfrage anderer Bundesländer, wachsende Mitgliederzahl und – wie Studien belegen – positive öffentliche Wahrnehmung, Chefs Culinar als neuer bundesweiter Vertriebspartner, erfolgreiche landesweite Aktion mit Studentenwerk Schleswig-Holstein
Kiel, 3. Dezember 2013
FEINHEIMISCH kann auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken. Wie erfolgreich das feinheimische Konzept gelebt wird, zeigt sich auch jüngst in den Anfragen anderer Bundesländer, ein Netzwerk nach feinheimischem Vorbild aufzubauen (um auch mit FEINHEIMISCH noch leichter kooperieren zu können). Es verdeutlicht sich ebenso in der wachsenden Mitgliederzahl in Schleswig-Holstein, in einer neuen Zertifizierung, erfolgreich durchgeführten landesweiten Aktionen mit Kooperationspartnern sowie der Einführung neuer Produkte und deren bundesweite Vermarktung.
„Wir freuen uns darüber, dass das feinheimische Konzept mit all dem ehrenamtlichen Engagement, das dahinter steckt, so viel Anklang findet. Auf dem Weg zur Professionalisierung müssen wir allerdings noch zwei, drei Schritte gehen, bevor es zu einem Export unserer Idee in andere Bundesländer kommen kann“, so Maximilian Bruhn, Vorstandsvorsitzender von FEINHEIMISCH.
Dass die Marke FEINHEIMISCH im Land überdurchschnittlich bekannt ist, spiegelt sich auch in den Ergebnissen einer aktuellen Untersuchung. Auch zwei weitere Studien belegen die positive Wahrnehmung von FEINHEIMISCH und dass das Bewusstsein für regionale Produkte gestiegen ist.
Mitgliederzahl gestiegen
2013 konnte FEINHEIMISCH seine Mitgliederzahl weiter steigern. Die Anzahl feinheimischer Gastronomen stieg um 14,8 Prozent auf insgesamt 31 Mitglieder und die der Produzenten um 13,3 Prozent auf 51. „Das Wachstum auf Produzentenseite trägt zur Erreichung unserer Ziele bei, sodass sowohl unseren gastronomischen Betrieben als auch den Verbrauchern eine Vielzahl an regionalen Produkten bzw. Rohstoffen zur Weiterverarbeitung zur Verfügung steht“, betont Maximilian Bruhn. Zu den neuen feinheimischen Mitgliedern gehören unter anderem der Mehlproduzent STEFAN STEINMETZ und der Geflügelhof Schönmoorer Hof, das Restaurants Lili Marleen aus Travemünde und der Felder Seegarten.
Auch bei feinheimischen Produktentwicklungen sind Neuerungen zu vermelden. Dazu gehören unter anderem neue Schinken- und Speckkreationen von dem FEINHEMISCH-Mitglied sus-agnatum und Weizenkleie- und Rapskornschrotprodukte des feinheimischen Mehlproduzenten STEFAN STEINMETZ.
FEINHEIMISCH BNE-zertifiziert
Für sein Engagement im Bereich „nachhaltige Entwicklung“ im Land konnte sich der Verein über eine besondere Auszeichnung freuen: Am 14. Juni 2013 wurde FEINHEIMISCH vom schleswig-holsteinischen Umweltminister Robert Habeck mit dem BNE-Zertifikat ausgezeichnet. Das Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um nachhaltiges Denken und Handel bei Kindern und Jugendlichen zu fördern. Der Minister bezeichnete bei der Verleihung FEINHEIMISCH als „zukunftsweisendes Projekt“ und betonte die „hervorragende Bildungsarbeit von Produzenten und Gastronomen“ gleichermaßen.
Erfolgreiche Kooperation: „Iss gut! Iss aus der Region!“
Als Erfolg darf die erneute Kooperation mit dem Studentenwerk Schleswig-Holstein bei der Aktion „Iss gut! Iss aus der Region“ gesehen werden. In sieben Mensen in Kiel, Heide, Flensburg und Lübeck haben die feinheimischen Köche Carsten Ott (Antikhof-Bissee), Nils Kramer (Hotel Ambassador), Torben Alpers (Kieler Yachtclub), Pierre Binder (Hotel Birke), Udet Schwab (Tözeria), Oliver Firla (Odins Haddeby) und Volker Specht (Landhaus Schulze-Hamann) gemeinsam mit den Köchen der Mensen Gerichte aus regionalen Rohstoffen für die Studierenden zubereitet. Zugleich informierten feinheimische Produzenten und Förderer – wie der Kieler Obst- und Gemüsehändler Köhn & Brötzmann – über die Vorzüge regionaler Produkte.
Neue kulinarische Kooperation zwischen CHEFS CULINAR und FEINHEIMISCH
Einen eigenen mehrseitigen Angebots-Prospekt für feinheimische Produkte hat jetzt CHEFS CULINAR – ein Unternehmen von CITTI, JOMO und RINGEL – aufgelegt. Die Bandbreite feinheimischer Produkte reicht von Fleisch- und Wurstwaren über Fisch, Käse und Milchprodukten bis hin zu Eis und feinen Destillaten. Mit acht Niederlassungen und 20 Stützpunkten ist CHEFS CULINAR in Deutschland vertreten, das heißt die gelisteten feinheimischen Produkte können von Großhandel und Gastronomie erstmals bundesweit bezogen werden. Für die feinheimischen Produzenten bedeutet das eine deutliche Ausweitung des Absatzmarktes.
Studien zu FEINHEIMISCH
„Die regionale Marke FEINHEIMISCH im CITTI-Markt“ heißt die aktuelle Studie, die von der Master-Studentin Michelle Schlichting bei Prof. Dr. Ulrich Orth am Institut für Agrarökonomie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel im Kieler CITTI-Markt durchgeführt wurde. Die Studentin befragte in zwei Wochen insgesamt 362 Personen. Durchschnittlich sind die Befragten 48 Jahre alt, geben pro Haushalt monatlich 367 Euro für Lebensmittel aus und kommen aus Kiel (59,2%), dem Kreis Rendsburg-Eckernförde (21,3%) und Plön (13,7%). 58 Prozent der Interviewten sind Frauen. Unter anderem fragte Schlichting nach: Welche Motive stehen hinter der Kaufabsicht feinheimischer Produkte? Und: Welchen Einfluss hat FEINHEIMISCH auf die Wahrnehmung des CITTI-Marktes? Zu den Ergebnissen: FEINHEIMISCHE erreicht bei der Bekanntheit einen überdurchschnittlichen Wert. Und auch bei der Kaufabsicht feinheimischer Produkte ist der Wert überdurchschnittlich. Mit dem Begriff FEINHEIMISCH assoziieren die Befragten die Begriffe „hochwertig“, „umweltfreundlich“, „natürlich“ sowie „Neugierde“ und „positive Emotionen“. Die kognitiven Assoziationen „hochwertig“ und „natürlich“ gelten bei 26,7 Prozent der Befragten als Faktoren, sich für feinheimische Produkte zu entscheiden. Einen höheren Stellenwert haben die emotionalen Assoziationen „positive Emotion“ und „Neugierde“ auf die Kaufentscheidung: 35,8 Prozent der Kunden lassen sich beim Kauf von feinheimischen Produkten von diesen emotionalen Assoziationen leiten. Das Ergebnis zum Verhältnis FEINHEIMISCH und CITTI-Markt: Das natürliche und hochwertige Image von FEINHEIMISCH wirkt sich bei den Kunden direkt auf die Zufriedenheit und die Loyalität mit dem CITTI-Markt aus.
In einer weiteren Studie („Nutzenanalyse von Netzwerken unter besonderer Berücksichtigung der Schaffung und Teilung von Intellektuellem Kapital am Beispiel von FEINHEIMISCH“) haben sechs Studierende aus dem Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Kiel den Verein FEINHEMISCH und den Nutzen für dessen Mitglieder beleuchtet. Als Ergebnis stellten sie fest: Da der Begriff „Regionalität“ bei vielen Menschen mittlerweile mit positiven Emotionen verbunden ist, wird sich das Netzwerk FEINHEMISCH mit seinem regionalen Konzept auch in Zukunft weiter etablieren und seine Mitgliederzahlen steigern können.
Dass FEINHEIMISCH mit seinem Namen bei vielen Verbrauchern im Land ankommt, verdeutlichen auch die Ergebnisse des dritten Forschungsprojekts „Wahrnehmung und Wertschätzung der Marke FEINHEIMISCH aus Verbrauchersicht“ von Raoul Heitzmann (ebenfalls bei Prof. Dr. Ulrich Orth) von der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der CAU. Nach den Ergebnissen der interviewgestützten Feldstudie – die auf Wochenmärkten, im Lebensmittel-Einzelhandel und bei Gastronomen im ganzen Land und Hamburg durchgeführt wurde – wird die Marke FEINHEIMISCH von den Verbrauchern als besonders aufrichtig wahrgenommen, vermittelt ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit und besitzt mit 7,7 Prozent den vierthöchsten Marktanteil im Land.











