(openPR) Zweifel im Beruf sind nie unbegründet und sollten nicht ignoriert werden
Mainz, 28. November 2013 – Das Jahresende ist immer verbunden mit rückblickenden Gedanken und Gefühlen: Habe ich in diesem Jahr gemacht, was ich mir vorgenommen hatte? Häufig gehören dazu auch Zweifel, ob man beruflich das Richtige tut. Diese Zweifel haben in der Regel ihren Grund und sollten ernst genommen werden.
„Es klingt zwar nach einer Binsenweisheit, aber das Bauchgefühl lügt nicht“, weiß Dörte Götz aus ihrer jahrelangen Erfahrung als Karrierecoach und Inhaberin des Bewerbungszentrum Mainz. „Wenn man das Gefühl hat, es stimmt etwas nicht, sollte man dies ernst nehmen.“ Oft passe objektiv betrachtet alles: Das Gehalt, die Atmosphäre im Betrieb, die Position. „Aber trotzdem hält sich hartnäckig das Gefühl, dass etwas nicht passt.“
Weitermachen aus Furcht
„In der Regel geht man bereits eingeschlagene Wege weiter, schließlich gab es ja einen Grund, warum man sie eingeschlagen hat“, erzählt Dörte Götz. Oft sei es dann so, dass man nach ein paar Jahren merke, dass dieser Weg gar nicht der richtige für einen sei. Darauf folge dann oft ein langer Prozess des Mit-sich-Ringens. „Zuerst versucht man weiterhin zu verdrängen, schließlich ist doch alles in Ordnung.“ Aber mit der Zeit ließen sich die Zweifel nicht mehr ignorieren. Die Folge sei eine dauerhafte Unzufriedenheit mit sich und der Welt, für die viele sich dann auch noch verurteilten, so Götz. Oft komme hinzu, dass man im Umfeld auf Unverständnis stoße – schließlich habe man doch schon so viel erreicht.
Neuanfang immer möglich
So bleiben viele Arbeitnehmer jahre- oder jahrzehntelang im falschen Job gefangen. „Dabei muss gerade heute niemand mehr Angst haben vor einer Umorientierung oder einem Neuanfang“, so die Erfahrung von Dörte Götz. Im Bewerbungszentrum Mainz versucht die Karrieretrainerin, den Menschen die Furcht vor Veränderungen zu nehmen. Wichtig ist, den Kern der Unzufriedenheit im aktuellen Job und in sich selbst zu finden. „In den Beratungsgesprächen gehen wir den Fragen nach: Was genau passt an meiner aktuellen Tätigkeit nicht zu mir? Warum arbeite ich dort, wo ich arbeite?“ Oft würde sich dabei herausstellen, dass man zufällig in etwas hineingerutscht ist und diesen Pfad dann einfach weiterverfolgt hat, obwohl man in Wirklichkeit etwas ganz anderes machen wollte.
Angst vor dem Abstieg
Oft seien die wahren Wünsche auch mit sozialen Ängsten verbunden. „Wenn ein Fondmanager sich eingesteht, dass er seinen Schreibtischjob hasst und viel lieber Jugendfreizeiten organisieren würde oder als Grundschullehrer arbeiten, stößt er fast zwangsläufig auf Unverständnis in seiner Umgebung.“ Die wahren Wünsche seien oft die weniger prestigeträchtigen und verbunden mit einem Verlust eines Teil des Bekanntenkreises. Dörte Götz beruhigt: „Am Ende bleiben dann die wahren Freunde übrig – und auch das ist ein Gewinn!“ Dies gelte umgekehrt genauso für den Erzieher, der lieber Banker werden möchte.
Professionelle Unterstützung sinnvoll
Die wahren Wünsche zu erkennen und sie sich einzugestehen sei allerdings der erste und wichtigste Schritt, so Karrierecoach Dörte Götz. Um diese herauszufinden, lohne es sich, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. „Man selber ist da blockiert und in eigenen Denkmustern gefangen. Gemeinsam mit unseren Beratern im Bewerbungszentrum kommen unsere Kunden ihren verborgenen Wünschen und Talenten aber in der Regel schnell auf die Schliche. Und auch Lösungen sind in Wahrheit gar nicht so schwer zu finden“, lautet das positive Fazit von Dörte Götz.












