(openPR) Das Thema Mobbing hat mittlerweile den Weg in alle Medien gefunden, dennoch ist es immer noch Alltag vieler Menschen. Autorin Lena Wöhl aus Leer hat sich mit dem Thema Mobbing an Schulen in ihrem Erstlingswerk „Zeitfunken – Licht der Hoffnung“ auseinandergesetzt. Für Nita ist jeder Schultag ein wiederkehrendes Martyrium. Ihre Mitschüler lassen sich täglich neue Dinge einfallen, um ihr das Leben schwer zu machen. So ist Nitas Alltag geprägt von bösen Bemerkungen und körperlichen Übergriffen – und niemand will es sehen. Bis die etwas andere Raja neu in die Klasse kommt. Nita schöpft neue Hoffnung, dem Mobbing ein Ende zu setzen.
„Raja“ bedeutet Paradies oder Hoffnung. Und genauso fühlt es sich für die immer von ihren Mitschülern gemobbt werdende Nita an, als die selbstbewusste und etwas andere Raja in ihre Klasse kommt. Eines Tages erwischt Nita ihre Freundin bei etwas, was sie nie von ihr erwartet hätte. Daraufhin offenbart Raja Nita ihren Plan, um ihr zu helfen. Nita willigt ein. Doch ist das wirklich die richtige Entscheidung?
Jeder dritte Schüler ist von Mobbing betroffen, jeder zehnte erfährt körperliche Gewalt im Schulumfeld – beängstigende Zahlen. Das wiederholte Schikanieren am Arbeitsplatz, in der Schule, im Verein und neuerdings auch im Internet, führt bei den meisten Opfern zu negativen gesundheitlichen Folgen. So ziehen sie sich immer weiter zurück, entwickeln ein großes Misstrauen und leiden häufig unter Angstzuständen.
Lena Wöhl hat ein eindrucksvolles Buch zum Thema Mobbing an Schulen geschrieben. „Da ich selbst früher in der Schule stark gemobbt wurde, habe ich selbst einige Erfahrungen damit und liegt mir das Thema sehr am Herzen“. Diese eigenen Erfahrungen ergeben eine realistische Darstellung des Alltags einer gemobbten Schülerin: Der Lehrer, der merkt, dass etwas nicht stimmt, aber die Wahrheit nicht sieht oder nicht sehen will, das Geschick der mobbenden Schüler, unauffällig zu agieren und die Angst der gemobbten Menschen, sich jemandem anzuvertrauen.
„Zeitfunken – Licht der Hoffnung“ regt den Leser an, genauer hinzusehen und Mobbing nicht zu dulden, ohne dabei tadelnd den Zeigefinger zu heben. Denn Mobbingopfer wissen ihre Situation zu verschleiern, aus Angst, es schlimmer zu machen. So liegt es auch an Lehrern, Eltern, Mitarbeitern und Freunden, die Anzeichen richtig zu deuten. „Mir war es wichtig ein Thema zu wählen, was Jugendliche, aber auch Menschen anderer Altersgruppen anspricht und dies authentisch und spannend rüber zu bringen“. Dies ist Lena Wöhl gelungen, denn die Geschichte von Nita zeigt die empfundene Auswegslosigkeit und die verzweifelte Suche, eines Mobbingopfers, einen Ausweg aus den Quälerein zu finden. Gleichzeitig gibt es den Opfern Mut, sich zu wehren, denn nur so gibt es einen Ausweg aus dem täglichen Kampf.
Vera Schellinger
Das Buch ist beim Verlag erhältlich, über den Shop auf der Homepage: www.papierfresserchen.de – oder natürlich über den Buchhandel.
Über die Autorin:
Lena Wöhl wurde 1992 in Leer geboren. Seit dem erfolgreich bestandenen Abitur macht sie eine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek. Sie hat schon immer gerne geschrieben, erste Geschichten bereits in der Grundschule. 2012 war sie Preisträgerin eines Schreibwettbewerbs.
Lena Wöhl
Zeitfunken – Licht der Hoffnung
ISBN: 978-3-86196-275-5
Hardcover
54 Seiten
9,90 Euro
Hinweis für Redaktionen: Gerne übersenden wir ein Rezensionsexemplar













